Berühmte Zauberer

Berühmte Zauberer

Berühmte Zauberer die man kennt

Wenn man Leute nach berühmten Zauberern fragt, fallen unweigerlich nur eine kleine Hand voll Namen: David Copperfield, die Ehrlich Brothers, Hans Klok und vielleicht noch Siegfried und Roy (und Uri Geller). Woran das liegt? Magie ist eine Kunstform, die man live erleben muss und im TV nur schlecht funktioniert. Es gibt unzählige professionelle Magier, die Tag für Tag weltweit exklusiv auf Firmenveranstaltungen auftreten. Andere Zauberer im Fernsehen sind: Derren Brown, David Blaine (wegen diesem Mann habe ich angefangen zu zaubern), Dynamo, Criss Angel, Penn&Teller und Harry Potter 😉 Aber die größten und einflussreichsten Personen der Zauberkunst kennt man außerhalb der Szene nicht.

Berühmte Zauberer die keiner kennt

Berühmte Zauberer - Dai Vernon

Dai Vernon „The Professor“ (*11.06.1894; †21.08.1992)

Dieser Mann ist einer der wichtigsten Zauberkünstler des 20. Jahrhunderts. Eine seiner bekanntesten Aussagen ist, er habe seinen ersten Zaubertrick mit sieben Jahren gelernt. Und somit die ersten sechs Jahre seines Lebens vergeudet. Auch war es Vernon, der die Falschspiel-Bibel „The Expert at the Card Table“ in die Welt der Zauberer brachte. Mit nur 13 Jahren soll er bereits das gesamte Buch auswendig gekonnt haben. Später predigte er, sich beim Zaubern natürlich zu bewegen, ohne diese Natürlichkeit jedoch jemals zu definieren. „The Professor“ veröffentlichte 11 Bücher, welche wohl bis in alle Zeit zu den Klassikern der magischen Literatur zählen werden. Darin auch veröffentlicht der Trick, mit dem er selbst Harry Houdini täuschte, der sagte, er würde jeden Trick durchschauen können.

Berühmte Zauberer - Robert Houdin

Jean Eugène Robert-Houdin (*07.12.1805; †13.06.1871)

Robert-Houdin, ein französischer Zauberer, gilt als Vater der modernen Zauberkunst. Harry Houdini, bürgerlich hieß er Erik Weisz, leitete seinen Namen von ihm ab. Zu den bekanntesten Illusionen Houdins zählen der Kugelfang (eine markierte Kugel wurde mit einem Gewehr auf Houdin geschossen, dieser fing sie mit dem Mund), die schwere Kiste (er überzeugte andere von der Stärke seiner Magie, indem er die kräftigsten Männer dazu brachte, eine leichte Kiste nicht mehr heben zu können) und „der Orangenbaum“. Diese letzte Illusion wurde sogar von Hollywood verfilmt:

 

Berühmte Zauberer - Hofzinser

Johann Nepomuk Hofzinser (*19.06.1806; †11.03.1875)

Hofzinser war ein echter Künstler, stets bemüht, seine Kartentricks mit Würde und Eleganz vorzuführen. Oft wird er zitiert mit dem Spruch: „Karten sind die Poesie der Zauberkunst.“ Am 03.01.1856 eröffnete er mit großem Pressetrubel den „Salon Hofzinser“, ein Zaubertheater in Wien. Noch heute führen Zauberkünster auf der ganzen Welt seine Effekte vor und modernisieren diese. Verrückt zu glauben, dass der Ursprung des Tricks den Sie hier sehen bereits über 150 Jahre alt ist.

Zaubertricks erlernen – Wo fängt man am besten an?

Zaubertricks erlernen – Wo fängt man am besten an?

Magie – eine der stärkste Kunstformen der Welt

Was Zaubertricks ermöglichen

 

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Fähigkeit nur mit einem Päckchen Karten oder ein paar Münzen andere innerhalb von kürzester Zeit zu begeistern. Ob abends mit Freunden in der Bar oder am Arbeitsplatz mit Kollegen (oder für die jüngeren Leser: auch auf dem Pausenhof). Zaubertricks geben einem Superkräfte an die Hand. Vielleicht liegt es genau daran, dass ich bei jeder Veranstaltung gefragt werde, ob ich nicht einen einfach Trick verraten kann. Einfach damit man selbst auch mal etwas Magisches zeigen kann.

Unabhängig davon, ist die Magie aber auch einfach ein wundervolles Hobby. Man lernt etwas Außergewöhnliches, knüpft eine Menge Kontakte, trainiert seine Finger und gewinnt spanndende Einblicke in angewandte Psychologie. Hier dazu zwei sehr interessante Artikel: Psychologie der Magier & Revealing the Psychology of Playing Card Magic

 

 

Aber wo fängt man an?

Die Welt der Zauberer ist eine Welt voller Tüftler, Nerds, Träumer, Poeten, Mathematiker, Psychologen aber vor allem Autoren. Ca. seit dem 19. Jahrhundert (aber auch schon früher; siehe „The Discoverie of Witchcraft“ aus dem Jahr 1584) sind professionell veröffentlichte Zauberbücher gang und gäbe. Oftmals denkt der Uneingeweihte, dass man an diese Literatur nur schwer rankommt. Die Wahrheit ist aber, dass das Internet jedem Zugang zu diesen Büchern ermöglicht. Früher musste man noch kompliziert aus Amerika bestellen (die meiste gute Literatur ist englischsprachig), heutzutage geht das alles einfacher. Der Nachteil: Je mehr Auswahl es gibt, desto schneller ist man mit der Masse an Möglichkeiten überfordert. Aber darum bin ich ja hier 😉

Meine TOP 3 der besten Zauberbücher für Anfänger

Jochen Zmeck – Handbuch der Magie

Es gibt meiner Meinung nach keinen besseren Einstieg in die Welt der Zauberkunst. Sie finden in diesem Buch neben magischer Theorie aber vor allem Zaubertricks mit Münzen, Karten, Seilen, Bällen, Streichhölzern, Tüchern, etc.

Mit diesem Buch alleine schon haben Sie alles was Sie benötigen um auch tiefer in die Materie einzusteigen.

Jochen Zmeck - Handbuch der Magie
Zaubertricks für Dummies

Dr. Oliver Erens – Zaubertricks für Dummies

Ich denke jeder kennt die berühmte Reihe „XXX für Dummies“. Natürlich durfte dort auch die Zauberkunst nicht fehlen. Jetzt sollte man auf keinen Fall den Fehler machen und denken, es wären billige Tricks in diesem Buch. Vielmehr gibt es magische Effekte für jedes Skill-Level. Selbst Tricks zum Gedanken lesen werden verraten.

Mark Wilson – Complete Course in Magic

Diese TOP 3 Liste wäre nicht komplett, ohne dieses Buch. Es ist englischsprachig, aber meiner Meinung das Nummer 1 Buch, falls Sie dieser Sprache mächtig sind. Für manche gilt dieses Buch als die „Magische Bibel“ und selbst Illusionisten wie Derren Brown raten zu Mark Wilsons Buch zum bestmöglichen Einstieg.

Viel Spaß beim Lernen!

Ich bin mir sicher, Sie haben mit diesen drei Büchern mehr als genug Material und Wissen an der Hand, um selbst nun andere mit Tricks unterhalten zu können. Vergessen Sie nicht: Selbst wenn Sie diese Tricks niemals vor „Publikum“ vorführen, lernen Sie trotzdem eine Kunstform, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Haben Sie aber vor allem Spaß und herzlich Willkommen im Club der Magier.

Ein Mentalist in München packt aus – Wie geht das?

Ein Mentalist in München packt aus – Wie geht das?

Vier Jahre lang konnte man mich wöchentlich in einem von Münchens aufregendsten Etablissements als Mentalist erleben. Ein Engagement, welches in dieser Form absolut einzigartig war. In über 200 Auftritten zeigte ich Phänomene wie Hellsichtigkeit, Gedankenlesen, Telepathie und mentales Metallverbiegen (siehe Foto). Ich bekam die Möglichkeit tausende Leute zu begeistern und an meinen Fähigkeiten zu arbeiten, dass diese so verlässlich wie möglich wurden.

OSMAN, der Mentalist aus München, verbiegt eine Gabel

Hier einer meiner ersten Auftritte im NEKTAR München:

Welche Fähigkeiten sollen das sein? Kann man wirklich Gedanken lesen?

Nach der Uri Geller Show „The Next Uri Geller“ (auch ich war als Berater im Hintergrund beteiligt), schwappte eine riesige Welle an Büchern (erneut *hüstel*), Motivation-Talks und sonstige Speaker-Vorträge über Deutschland, Österreich und Schweiz hinweg. Ein jeder Mentalist entdeckte, dass eine Menge Geld in diesen Bereichen zu machen war. Denn wer würde nicht selber gerne Gedanken lesen und beeinflussen können. Und genau mit diesem Aufhänger verkaufen sich bis heute sämtliche mentale Performer. Daran ist im Grunde auch nichts verkehrt, schwierig wird es erst, wenn man sich ansieht, was bei diesen Seminaren oder Talks genau erklärt wird. Oftmals stecken hinter den Techniken einfach nur Zaubertricks. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist für einen Laien (und selbst Experten lassen sich regelmäßig täuschen) so gut wie unmöglich. Es existiert aber tatsächlich eine Methode, die beinahe übersinnlich wirkt.

Werden Sie Mentalist – Lernen Sie Gedanken lesen

Zugeben, der Seitentitel ist etwas reißerisch. Aber ich wette, er hat Sie neugierig gemacht. Wie gut Mentalisten nun wirklich Körpersprache lesen oder auf die eigene Intuition hören können sei ein mal dahingestellt. Auch gibt es unzählige geheime Methoden, die ich einfach nicht verraten kann. Um Ihnen jedoch trotzdem einen Einblick in die komplexe Welt der Mentalisten geben zu können, zeige ich Ihnen ein bekanntes Phänomen, mit dem Sie tatsächlich in der Lage sind, Gedachtes sichtbar zu machen. Klingt verrückt, ist aber zu 100% wahr.
Vielleicht kennen Sie ja das Geisterbrett, Gläserrücken, Wünschelruten oder auch Pendeln. Ein Mentalist macht sich den Ursprung dieser Phänomene zum Nutzen.

Erstes Experiment

Um einen Gedanken sichtbar zu machen und damit Sie mir leichter folgen können, probieren Sie doch ein mal Folgendes aus:
Binden Sie an eine ca. 30cm lange Schnur ein Gewicht (z.B. eine Schraubenmutter oder einen Schlüssel) und halten Sie die Schnur am anderen Ende. Ihnen ist sicher aufgefallen, dass Sie gerade ein improvisiertes Pendel gebastelt haben. Stützen Sie Ihren Ellenbogen an einem Tisch ab, bewegen Sie Ihre Hand dabei jedoch nicht. Halten Sie diese völlig still und konzentrieren Sie sich nur auf das Gewicht am Ende der Schnur.

Stellen Sie sich nun vor, wie das Gewicht langsam beginnt hin und her zu schwingen. Es erfordert nur etwas an Vorstellungskraft. Etwas Interessantes wird passieren: Obwohl Sie der festen Überzeugung sind Ihre Hand nicht zu bewegen, beginnt das Gewicht tatsächlich langsam zu schwingen. Denken Sie nun an eine kreisförmige Bewegung und innerhalb von kürzester Zeit ändert sich die Schwungrichtung.

Wie geht das?

Was Sie gerade erlebt haben, ist das selbe Phänomen, dass auch Geisterbretter (Ouija) antworten lässt.

Zweites Experiment

Um es simpel herunter zu brechen: Der sogenannte „Ideomotorische Effekt“ zeigt, dass Gedanken sich in kleinen unterbewussten Muskelbewegungen manifestieren können. Ganz nach der „Goldenen Regel der Mechanik“ macht beispielsweise ein Medium wie das Pendel diese Bewegungen sichtbar. Mentalisten nennen diese Methode „Muskellesen“. Hier ein weiteres simples Experiment, dass Sie versuchen können, um das Potential von Muskellesen selbst zu erleben:

Legen Sie fünf Gegenstände vor sich in eine Reihe und lassen Sie eine weitere Person an einen dieser Gegenstände denken. Greifen Sie nun das Handgelenk dieser Person (sie soll es locker lassen, Sie halten das Gewicht der Hand) und bitten Sie die Person nun sich vorzustellen, nach dem Gegenstand an den sie denkt mit der selben Hand zu greifen. Wandern Sie mit der Hand Ihrer Versuchsperson langsam über die Objekte und fühlen Sie nach Widerständen. Der Gegenstand über dem Sie keinen Widerstand spüren, ist der Gedachte.

Diese Demonstration ist die Basis. Mit einer Menge Übung kann man die unglaublichsten Dinge tun: Versteckte Gegenstände entdecken, PIN Nummern und ganze Namen erraten.

Es ist vielleicht nicht immer alles wahr, was Mentalisten auf der Bühne erzählen, aber wir besitzen Techniken und Methoden, die weitaus komplexer sind, als man sich das oft vorstellen mag.

p.s.: Für die, die es interessiert – Der Urvater des Muskellesens hieß Washington Irving Bishop, geboren 1856. Was er alles anstellen konnte und auf welch grausame Art und Weise er sein Leben verlor, kann man HIER nachlesen.

Mentale Bühnenshow

Neugierig geworden? Erleben Sie die hier beschriebenen Phänomene und noch viel mehr live in einer interaktiven Show.

Mehr Infos

Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen

Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen

Tagtäglich sorgen drei Falschspieltechniken dafür, Spielern weltweit tausende von Euros, Dollars, Yen, etc. beim Poker oder anderen Kartenspielen aus der Tasche zu ziehen:

  1. Blind Shuffle
  2. Second Deal
  3. Bottom Deal

 

DISCLAIMER: Was Sie mit den hier gezeigten Techniken anstellen, liegt bei Ihnen. Um sich selbst vor Falschspielern zu schützen, gilt eine einfache Regel: Wissen ist Macht.

Auch gebe ich Ihnen hier ein paar einfache Tipps an die Hand, die gängigsten Betrugsmethoden zu umgehen.

Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht ein Kartenspiel in den Händen halte und an neuen und alten Falschspieltechniken arbeite. Selbst die Unterlage auf der ich gerade meine Tastatur liegen habe ist eine Art Filzmatte, die verhindert, dass die Karten herumrutschen. Um erfolgreich zu betrügen, bedarf es einiger Fingerfertigkeit und vor allem Übung. Gerade in privaten Spielen kommt es regelmäßig vor, dass Karten heimlich gesichtet und kontrolliert werden. Hier ein Beispiel dazu:

Blind Shuffle

Nehmen wir an Sie haben sich gewünschte Karten in einem Spiel so gelegt, dass diese beim Austeilen in Ihre Hand fallen. Zum Beispiel liegen die vier Asse immer an fünfter Position. Sie teilen den anderen vier Mitspielern die Karten zwischen den Assen aus und enden mit einem Vierling. Dies geht aber nur, wenn Sie das vorher gelegte Kartenspiel falsch mischen.

In diesem Clip zeige ich, wie man die Technik des sogenannten „Blind Shuffle“ auf die Spitze treibt, in dem ich alle 52 Karten kontrolliere und keine einzige die Position ändert. Das Deck beginnt in fabrikneuer Reihenfolge und endet nach dem Mischen auch in selbiger:

Beachten Sie dabei die beinahe schlampige und sorglose Handhabung der Karten. Ein guter Falschspieler macht nie den Anschein, als läge sein Fokus in irgendeiner Art und Weise auf den Karten und was mit ihnen passiert.

Auch passt ein Falschspieler seine Techniken auf seine Mitspieler an: Mischen diese in der Hand (Überhandmischen) oder auf dem Tisch (Riffelmischen), heben diese ab nach dem Mischen oder nicht. (In diesem Fall müssten neue Strategien angewendet werden, die wir uns in Zukunft ansehen werden.)

Tipps zum Schutz:

  • Heben Sie immer ab und vertrauen Sie niemandem beim Spiel, egal wie lange oder gut Sie sich bereits kennen
  • Mischen Sie die Karten wie in Casinos üblich auf dem Tisch, in dem Sie mit beiden Händen in kreisenden Bewegungen die Karten ineinander bewegen („Card Washing“)

Second Deal

Beim Texas Hold‘em Poker (oder auch beim Black Jack) reicht es, nur wenige Karten zu kontrollieren. Benötigen Sie beispielweise die oberste Karte im Deck (die Sie natürlich heimlich gesichtet haben; siehe SHINER), können Sie diese einfach so lange zurückhalten, wie Sie möchten. Hier kommt der Second Deal ins Spiel:

Wenn man genau hinsieht erkennt man, wie die oberste Karte jedes Mal ein kleines bisschen Platz macht, um die Karte darunter zu erreichen (d. h. die zweite Karte; daher auch der Name). Mit dem richtigen Winkel und in der richtigen Geschwindigkeit ist diese Technik absolut unsichtbar.

Tipps zum Schutz:

  • Achten Sie darauf, ob der Dealer die Kartenhand etwas zurückhält und Ihnen somit den Blick auf die oberste Karte nimmt
  • Achten Sie auf den Daumen: Hebt sich dieser von der obersten Karte ab, oder bleibt er fest drauf (da die oberste, nicht ausgeteilte Karte ja wieder zurückgeschoben werden muss um die Illusion zu wahren)

Bottom Deal

Der „Großvater der Kartenmoves“ ist ohne Zweifel der Bottom Deal. Dabei teilt man die Karten, wie der Name bereits verrät, von unten aus. Der Vorteil ist, dass man sich keine Gedanken darüber machen muss, was mit den obersten Karten geschieht. Egal wie viele bereits ausgeteilt oder bei Seite gelegt wurden, die unten platzierten Karten sind immer sicher und unberührt.

Beachten Sie bei diesem Video bitte, dass ich den schlechtmöglichsten Winkel samt niedriger Geschwindigkeit gewählt habe, damit Ihnen auffällt, was einen Bottom Deal verraten kann. Und trotzdem ist es schwer zu sehen:

Tipps zum Schutz:

  • Heben Sie nachdem der Deal gemischt hat immer auf einen umgedrehten Joker oder eine sogenannte „Cut Card“ ab
  • Achten Sie vor allem auf den Mittelfinger der Deck-Hand: Um die unterste Karte heraus zu ziehen, müssen die anderen Finger Platz machen

Letzter Tipp:

Ein Kartendeck mit durchgängigem Muster (siehe linkes Bild) maskiert diese Techniken beinahe komplett, selbst wenn sie schlampig ausgeführt wurden. Spielen Sie deshalb besser mit einem Kartenspiel, das einen weißen Rand und ein symmetrisches Muster besitzt (siehe rechtes Bild).

 

Wo lernt man solche Dinge?

In der Welt der Falschspieler, aber vor allem Zauberkünstler, existiert ein Buch, welches absoluten Legenden-Status besitzt: „THE EXPERT AT THE CARD TABLE“ von S. W. Erdnase. Herausgegeben Anfang des 20. Jahrhunderts (1902), ranken sich bis heute viele Mythen um diese Falschspieler-Bibel. Selbst der wahre Name des Autors ist unbekannt. Man geht davon aus, dass er ein Pseudonym verwendet hatte. Es braucht nicht viel Fantasie, um beispielsweise den Namen „S. W. Erdnase“ rückwärts zu lesen und „E. S. Andrews“ zu entschlüsseln. Wer jedoch Erdnase wirklich war, bleibt uns wohl noch einige Zeit verborgen. Es wird aber weiter fieberhaft nach seiner wahren Identität gesucht. Viele Theorien existieren, niemand ist sich jedoch zu 100% sicher.

p.s.: Das Buch gibt es sogar bei Amazon 😉

p.p.s: Einige der Techniken demonstriere ich bei meinen Live Shows