Ein Mentalist in München packt aus – Wie geht das?

Ein Mentalist in München packt aus – Wie geht das?

Kann man wirklich Gedanken lesen?

Als 2008 auf Pro7 die Show „The Next Uri Geller“ (auch ich war als Berater im Hintergrund beteiligt) ausgestrahlt wurde, schwappte eine riesige Welle an Büchern, Motivation-Talks und sonstigen Speaker-Vorträgen über Deutschland, Österreich und Schweiz hinweg. Ein jeder Mentalist entdeckte, dass eine Menge Geld in diesen Bereichen zu machen war. Denn wer würde nicht selber gerne Gedanken lesen und beeinflussen können. Und genau mit diesem Aufhänger verkaufen sich bis heute sämtliche mentalen Performer.

Auch Mentalisten erzeugen eine Illusion

Daran ist im Grunde auch nichts verkehrt. Schwierig wird es erst, wenn man sich ansieht, was bei diesen Seminaren oder Talks genau erklärt wird. Oftmals stecken hinter den Techniken „einfach nur“ Zaubertricks. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist für einen Laien – selbst Experten lassen sich regelmäßig täuschen – so gut wie unmöglich. Es existiert aber tatsächlich eine Methode, die beinahe übersinnlich wirkt.

Werden Sie Mentalist – Lernen Sie Gedanken lesen

Zugeben, der Seitentitel ist etwas reißerisch. Aber ich wette, er hat Sie neugierig gemacht. Wie gut Mentalisten nun wirklich Körpersprache lesen oder auf die eigene Intuition hören können sei ein mal dahingestellt. Auch gibt es unzählige geheime Methoden, die ich einfach nicht verraten kann. Um Ihnen jedoch trotzdem einen Einblick in die komplexe Welt der Mentalisten geben zu können, zeige ich Ihnen ein bekanntes Phänomen, mit dem Sie tatsächlich in der Lage sind, Gedachtes sichtbar zu machen. Klingt verrückt, ist aber zu 100% wahr.
Vielleicht kennen Sie ja das Geisterbrett, Gläserrücken, Wünschelruten oder auch Pendeln. Ein Mentalist macht sich den Ursprung dieser Phänomene zum Nutzen.

Erstes Experiment

Um einen Gedanken sichtbar zu machen und damit Sie mir leichter folgen können, probieren Sie doch ein mal Folgendes aus:
Binden Sie an eine ca. 30cm lange Schnur ein Gewicht (z.B. eine Schraubenmutter oder einen Schlüssel) und halten Sie die Schnur am anderen Ende. Ihnen ist sicher aufgefallen, dass Sie gerade ein improvisiertes Pendel gebastelt haben. Stützen Sie Ihren Ellenbogen an einem Tisch ab, bewegen Sie Ihre Hand dabei jedoch nicht. Halten Sie diese völlig still und konzentrieren Sie sich nur auf das Gewicht am Ende der Schnur.

Stellen Sie sich nun vor, wie das Gewicht langsam beginnt hin und her zu schwingen. Es erfordert nur etwas an Vorstellungskraft. Etwas Interessantes wird passieren: Obwohl Sie der festen Überzeugung sind Ihre Hand nicht zu bewegen, beginnt das Gewicht tatsächlich langsam zu schwingen. Denken Sie nun an eine kreisförmige Bewegung und innerhalb von kürzester Zeit ändert sich die Schwungrichtung.

Wie geht das?

Was Sie gerade erlebt haben, ist das selbe Phänomen, das auch Geisterbretter (Ouija) antworten lässt.

Zweites Experiment

Um es simpel herunter zu brechen: Der sogenannte „Ideomotorische Effekt“ zeigt, dass Gedanken sich in kleinen unterbewussten Muskelbewegungen manifestieren können. Ganz nach der „Goldenen Regel der Mechanik“ macht beispielsweise ein Medium wie das Pendel diese Bewegungen sichtbar. Mentalisten nennen diese Methode „Muskellesen“. Hier ein weiteres simples Experiment, dass Sie versuchen können, um das Potential von Muskellesen selbst zu erleben:

Legen Sie fünf Gegenstände vor sich in eine Reihe und lassen Sie eine weitere Person an einen dieser Gegenstände denken. Greifen Sie nun das Handgelenk dieser Person (sie soll es locker lassen, Sie halten das Gewicht der Hand) und bitten Sie die Person nun sich vorzustellen, nach dem Gegenstand an den sie denkt mit der selben Hand zu greifen. Wandern Sie mit der Hand Ihrer Versuchsperson langsam über die Objekte und fühlen Sie nach Widerständen. Der Gegenstand über dem Sie keinen Widerstand spüren, ist der Gedachte.
Diese Demonstration ist die Basis. Mit einer Menge Übung kann man die unglaublichsten Dinge tun: Versteckte Gegenstände entdecken, PIN Nummern und ganze Namen erraten.

Es ist vielleicht nicht immer alles wahr, was Mentalisten auf der Bühne erzählen, aber wir besitzen Techniken und Methoden, die weitaus komplexer sind, als man sich das oft vorstellen mag.

p.s.: Für die, die es interessiert – Der Urvater des Muskellesens hieß Washington Irving Bishop, geboren 1856. Was er alles anstellen konnte und auf welch grausame Art und Weise er sein Leben verlor, kann man HIER nachlesen.

Wie erraten Gedankenleser Namen oder die PIN?

Hier kommen wir an einen Punkt, an dem ich Trickverrat begehen müsste. Das kann ich nicht. Viele Kollegen und auch ich leben davon, eine Illusion zu erzeugen. Die Tricktechniken dafür, haben wir uns über Jahre antrainert. Nur so viel sei verraten: Die Methoden sind nicht alle psychologische, sondern oft mit Fingerfertigkeit verbunden. Wer wirklich die Antwort finden will, wird es auch tun. Dafür braucht es Zeit, Geduld und eine Menge Arbeit.

Es wäre leicht öberflächlich ein Trickgeheimnis anzuschneiden, einfach nur um den Wissensdurst der Leser zu stillen. Aber das würde der Sache nicht gerecht werden. Mein Tipp: Loslassen, Illusionen geschehen und sich von Profis verzaubern lassen. Wenn man jemanden sieht, der etwas sehr gut beherrscht, will man das auch können. Die jahrelange Aufbauphase bleibt jedoch verborgen. Genau wie bei einem Musiker, der alleine übt und immer und immer wieder das gleiche Stück spielt. Musik macht man eben nicht nur, in dem man Tasten drückt. Es gehört mehr dazu. Und bei Mentalisten verhält es sich nicht anders.

Warum weiss ich diese Dinge

Vier Jahre lang konnte man mich wöchentlich in einem von Münchens aufregendsten Etablissements als Mentalist erleben. Ein Engagement, welches in dieser Form absolut einzigartig war. In über 200 Auftritten zeigte ich Phänomene wie Hellsichtigkeit, Gedankenlesen, Telepathie und mentales Metallverbiegen (siehe Foto). Ich bekam die Möglichkeit tausende Leute zu begeistern und an meinen Fähigkeiten zu arbeiten, dass diese so verlässlich wie möglich wurden.

OSMAN, der Mentalist aus München, verbiegt eine Gabel
Hier einer meiner ersten Auftritte im NEKTAR München:

Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen

Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen

Tagtäglich sorgen drei Falschspieltechniken dafür, Spielern weltweit tausende von Euros, Dollars, Yen, etc. beim Poker oder anderen Kartenspielen aus der Tasche zu ziehen:

  1. Blind Shuffle
  2. Second Deal
  3. Bottom Deal

 

DISCLAIMER: Was Sie mit den hier gezeigten Techniken anstellen, liegt bei Ihnen. Um sich selbst vor Falschspielern zu schützen, gilt eine einfache Regel: Wissen ist Macht.

Auch gebe ich Ihnen hier ein paar einfache Tipps an die Hand, die gängigsten Betrugsmethoden zu umgehen.

Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht ein Kartenspiel in den Händen halte und an neuen und alten Falschspieltechniken arbeite. Selbst die Unterlage auf der ich gerade meine Tastatur liegen habe ist eine Art Filzmatte, die verhindert, dass die Karten herumrutschen. Um erfolgreich zu betrügen, bedarf es einiger Fingerfertigkeit und vor allem Übung. Gerade in privaten Spielen kommt es regelmäßig vor, dass Karten heimlich gesichtet und kontrolliert werden. Hier ein Beispiel dazu:

Blind Shuffle

Nehmen wir an Sie haben sich gewünschte Karten in einem Spiel so gelegt, dass diese beim Austeilen in Ihre Hand fallen. Zum Beispiel liegen die vier Asse immer an fünfter Position. Sie teilen den anderen vier Mitspielern die Karten zwischen den Assen aus und enden mit einem Vierling. Dies geht aber nur, wenn Sie das vorher gelegte Kartenspiel falsch mischen.

In diesem Clip zeige ich, wie man die Technik des sogenannten „Blind Shuffle“ auf die Spitze treibt, in dem ich alle 52 Karten kontrolliere und keine einzige die Position ändert. Das Deck beginnt in fabrikneuer Reihenfolge und endet nach dem Mischen auch in selbiger:

Beachten Sie dabei die beinahe schlampige und sorglose Handhabung der Karten. Ein guter Falschspieler macht nie den Anschein, als läge sein Fokus in irgendeiner Art und Weise auf den Karten und was mit ihnen passiert.

Auch passt ein Falschspieler seine Techniken auf seine Mitspieler an: Mischen diese in der Hand (Überhandmischen) oder auf dem Tisch (Riffelmischen), heben diese ab nach dem Mischen oder nicht. (In diesem Fall müssten neue Strategien angewendet werden, die wir uns in Zukunft ansehen werden.)

Tipps zum Schutz:

  • Heben Sie immer ab und vertrauen Sie niemandem beim Spiel, egal wie lange oder gut Sie sich bereits kennen
  • Mischen Sie die Karten wie in Casinos üblich auf dem Tisch, in dem Sie mit beiden Händen in kreisenden Bewegungen die Karten ineinander bewegen („Card Washing“)

Second Deal

Beim Texas Hold‘em Poker (oder auch beim Black Jack) reicht es, nur wenige Karten zu kontrollieren. Benötigen Sie beispielweise die oberste Karte im Deck (die Sie natürlich heimlich gesichtet haben; siehe SHINER), können Sie diese einfach so lange zurückhalten, wie Sie möchten. Hier kommt der Second Deal ins Spiel:

Wenn man genau hinsieht erkennt man, wie die oberste Karte jedes Mal ein kleines bisschen Platz macht, um die Karte darunter zu erreichen (d. h. die zweite Karte; daher auch der Name). Mit dem richtigen Winkel und in der richtigen Geschwindigkeit ist diese Technik absolut unsichtbar.

Tipps zum Schutz:

  • Achten Sie darauf, ob der Dealer die Kartenhand etwas zurückhält und Ihnen somit den Blick auf die oberste Karte nimmt
  • Achten Sie auf den Daumen: Hebt sich dieser von der obersten Karte ab, oder bleibt er fest drauf (da die oberste, nicht ausgeteilte Karte ja wieder zurückgeschoben werden muss um die Illusion zu wahren)

Bottom Deal

Der „Großvater der Kartenmoves“ ist ohne Zweifel der Bottom Deal. Dabei teilt man die Karten, wie der Name bereits verrät, von unten aus. Der Vorteil ist, dass man sich keine Gedanken darüber machen muss, was mit den obersten Karten geschieht. Egal wie viele bereits ausgeteilt oder bei Seite gelegt wurden, die unten platzierten Karten sind immer sicher und unberührt.

Beachten Sie bei diesem Video bitte, dass ich den schlechtmöglichsten Winkel samt niedriger Geschwindigkeit gewählt habe, damit Ihnen auffällt, was einen Bottom Deal verraten kann. Und trotzdem ist es schwer zu sehen:

Tipps zum Schutz:

  • Heben Sie nachdem der Deal gemischt hat immer auf einen umgedrehten Joker oder eine sogenannte „Cut Card“ ab
  • Achten Sie vor allem auf den Mittelfinger der Deck-Hand: Um die unterste Karte heraus zu ziehen, müssen die anderen Finger Platz machen

Letzter Tipp:

Ein Kartendeck mit durchgängigem Muster (siehe linkes Bild) maskiert diese Techniken beinahe komplett, selbst wenn sie schlampig ausgeführt wurden. Spielen Sie deshalb besser mit einem Kartenspiel, das einen weißen Rand und ein symmetrisches Muster besitzt (siehe rechtes Bild).

 

Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen 1
Drei Methoden Sie beim Poker zu betrügen 2

Wo lernt man solche Dinge?

In der Welt der Falschspieler, aber vor allem Zauberkünstler, existiert ein Buch, welches absoluten Legenden-Status besitzt: „THE EXPERT AT THE CARD TABLE“ von S. W. Erdnase. Herausgegeben Anfang des 20. Jahrhunderts (1902), ranken sich bis heute viele Mythen um diese Falschspieler-Bibel. Selbst der wahre Name des Autors ist unbekannt. Man geht davon aus, dass er ein Pseudonym verwendet hatte. Es braucht nicht viel Fantasie, um beispielsweise den Namen „S. W. Erdnase“ rückwärts zu lesen und „E. S. Andrews“ zu entschlüsseln. Wer jedoch Erdnase wirklich war, bleibt uns wohl noch einige Zeit verborgen. Es wird aber weiter fieberhaft nach seiner wahren Identität gesucht. Viele Theorien existieren, niemand ist sich jedoch zu 100% sicher.

p.s.: Das Buch gibt es sogar bei Amazon 😉

p.p.s: Einige der Techniken demonstriere ich bei meinen Live Shows

Jeden Mittwoch im HERZOG

Jeden Mittwoch im HERZOG

Der erste Kontakt mit dem HERZOG

Als OSMAN Anfang des Jahres von La Mer als Showact ins HERZOG eingeladen wurde, war auch der Geschäftsführer des HERZOG und Poker-Enthusiast Maximilian Gradl vor Ort. Begeistert von OSMANs Effekten und Demonstrationen wurden direkt die ersten Pläne für ein regelmäßiges Engagement geschmiedet.

 

Der Startschuss – April 2017

Bereits zwei Monate nach dem ersten Kontakt kam OSMAN zum Einsatz. Durch die jahrelange Erfahrung als Zauberkünstler und seine moderne Art mit den Gästen umzugehen, trägt er weiterhin wöchentlich von 20 – 22 Uhr zum Erfolg der Bar des Jahres 2016 bei. Bei der Wahl 2017 setzte sich das HERZOG von gesamt 50 Bars ab und erreichte Rang 2. Mit ständig neuen Veranstaltungen, wie z. B. dem „Zaubergarten“ (extra dafür wurde im Hof des Restaurants Rasen ausgelegt), gehört diese Gastronomie zu den Besten und Kreativsten in München.

 

 

Wo finde ich das HERZOG Bar & Restaurant

Direkt am Lenbachplatz hinter dem BMW Austellungs-Pavillon finden Sie diese mehrfach ausgezeichnete Gastronomie.

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Halbjahreskonferenz bei La Mer

Halbjahreskonferenz bei La Mer

Im Juni 2015 engagierte La Mer (mehr dazu hier) den Zauberer OSMAN .E zu einem Presseevent im Heart München. Diesmal jedoch stand die interne Halbjahreskonferenz an. Im Restaurant&Bar Herzog nahe des Münchner Stachus wurden die Gäste neben ausgezeichnetem Essen mit Close-up Magie der Extraklasse unterhalten.

Infos zum Kunden:

Als der Raumfahrtphysiker Dr. Max Huber vor über 50 Jahren einen Laborunfall erlitt, arbeitete er 12 Jahre daran ein Produkt zu entwickeln, welches sein vernarbtes Gesicht heilen konnte. Diese Arbeit stellt die Basis der La Mer Produkte da. La Mer gehört zur Estée Lauder Group und ist weltweit bekannt für ihre luxuriösen Pflegeprodukte.