Ein Praxisleitfaden aus fast 20 Jahren auf Deutschlands Firmenevents
Die meisten Ratgeber zu Firmenevents werden von Eventagenturen geschrieben, die Ihnen am Ende ein Komplettpaket verkaufen wollen. Dieser hier ist anders. Ich stehe seit fast 20 Jahren auf der anderen Seite – als Act, mitten im Geschehen, hunderte Male im Jahr. Ich habe erlebt, wann ein Abend kippt und wann er trägt, und ich habe für Google, Rolex, Audi, Siemens, BMW und Disney gearbeitet, aber genauso für den Mittelständler mit 40 Mitarbeitern.
Was ich dabei gelernt habe: Ob ein Firmenevent gelingt, entscheidet sich selten am Budget. Es entscheidet sich an einer Handvoll Faktoren, die in fast jedem Planungsleitfaden fehlen – weil man sie nur kennt, wenn man tausende Male dabei war. Genau die teile ich hier.
Ich bin OSMAN, Zauberkünstler und Mentalist aus München, Hausmagier im HERZOG und in der Ory Bar im Mandarin Oriental. Dieser Artikel verkauft Ihnen nichts – er soll Ihr nächstes Event besser machen, ob Sie mich buchen oder nicht.
Der teuerste Fehler: Das Event hat kein Ziel, nur ein Datum
Die erste Frage, die ich Kunden stelle, ist nicht die nach dem Budget, sondern die Frage: Was soll am Tag danach anders sein? Erstaunlich oft kommt als Antwort ein Zögern. Ein Event, das nur stattfindet, weil man das eben so macht, fuehlt sich für die Gäste auch genau so an: als Pflichttermin.
Die besten Gastgeber wissen, ob sie Wertschätzung zeigen, Teams über Abteilungsgrenzen hinweg mischen, Kunden binden oder eine Botschaft transportieren wollen. Diese eine Entscheidung bestimmt alles Weitere – von der Sitzordnung bis zum Programm. Ein Sommerfest zur Mitarbeiterbindung braucht etwas anderes als ein Kundenabend, der Vertrauen aufbauen soll.
Ein Event ohne Ziel ist wie eine Rede ohne Kernaussage: teuer, gut gemeint – und am nächsten Tag vergessen.
Der unterschätzte Moment: Die ersten 30 Minuten entscheiden über den ganzen Abend
Fast jede Firmenveranstaltung beginnt gleich: Die Gäste kommen an, halten ein Getränk in der Hand und reden mit genau den Kollegen, die sie ohnehin täglich sehen. Diese Anfangsphase ist der fragilste Teil des Abends – und der am häufigsten vernachlässigte. Wenn die Stimmung hier nicht in Gang kommt, kämpft man den Rest des Abends dagegen an.
Was gute Gastgeber tun: Sie planen die Ankunftsphase aktiv, statt sie dem Zufall zu überlassen. Ein Walking Act, der von Gruppe zu Gruppe geht, ein moderierter Einstieg, eine kleine Interaktion – irgendetwas, das die unsichtbaren Wände zwischen den Grüppchen einreißt. Hier liegt übrigens die eigentliche Stärke von Close-up-Zauberei: Sie ist kein Programmpunkt, sondern ein Eisbrecher, der aus getrennten Runden gemischte Gespräche macht.
Die fünf häufigsten Fehler – und wie Sie sie vermeiden
Das Programm ist zu lang und zu voll. Aus Angst vor Langeweile packen Veranstalter drei Reden, zwei Showacts und ein Quiz in einen Abend. Das Ergebnis ist kein volles, sondern ein zerhacktes Event. Weniger, aber gut platzierte Programmpunkte wirken stärker als eine Aneinanderreihung.
Reden zur falschen Zeit. Die längste Rede kommt oft direkt nach dem Hauptgang – dem Moment, in dem der Blutzucker sinkt und die Aufmerksamkeit am tiefsten ist. Wichtige Worte gehören an den Anfang, wenn die Gäste noch frisch sind, nicht ins Food-Koma.
Internationale Gäste werden vergessen. Bei Firmen mit gemischten Teams sitzt die englischsprachige Kollegin schnell außen vor, wenn Moderation und Programm nur auf Deutsch laufen. Wer international aufgestellt ist, muss das im Programm mitdenken – nicht als nachträgliche Übersetzung, sondern von Anfang an.
Der Act passt nicht zur Zielgruppe. Ein Comedian, der über die Geschäftsführung spottet, kann ein Team lösen – oder einen Abend vergiften. Entscheidend ist, den Act auf Publikum und Anlass abzustimmen, statt zu buchen, was gerade angesagt ist.
Kein roter Faden. Location, Catering, Musik und Programm wirken oft wie zufällig zusammengewürfelt. Die stärksten Events haben ein durchgängiges Gefühl – nicht unbedingt ein Motto mit Deko, aber eine erkennbare Handschrift.
Warum mehr Budget selten die Lösung ist
Ich habe Events mit sechsstelligen Budgets erlebt, die die Gäste kalt ließen, und kleine Feiern, über die im Januar noch gesprochen wurde. Der Unterschied lag nie am Geld, sondern an der Aufmerksamkeit für die richtigen Details: den richtigen Moment für den richtigen Programmpunkt, das Gespür für die Stimmung im Raum, die Bereitschaft, den Ablaufplan über Bord zu werfen, wenn der Abend eine andere Richtung nimmt.
Das ist auch der Grund, warum ich als Act flexibel bleibe: Reden dauern länger als geplant, das Essen kommt später, die Stimmung dreht anders als erwartet. Wer stur seinen Slot abspult, statt auf den Raum zu reagieren, liefert Programm – aber kein Erlebnis.
Was die besten Gastgeber gemeinsam haben
Über die Jahre habe ich ein Muster gesehen. Die Veranstalter, deren Events wirklich funktionieren, teilen drei Eigenschaften:
Sie denken vom Gast aus, nicht vom Ablaufplan. Die Frage ist nicht, was man zeigen will, sondern wie sich der Abend fuer die Gaeste anfuehlen soll
Sie buchen früh. Nicht aus Panik, sondern weil die besten Locations und Acts in der Hauptsaison Monate im Voraus vergeben sind – und weil früh Gebuchtes Ruhe in die restliche Planung bringt.
Sie vertrauen ihren Dienstleistern und lassen sie beraten. Ein erfahrener Act, Caterer oder Location-Manager hat hunderte Events gesehen und kann sagen, was funktioniert – wenn man fragt.
Häufig gestellte Fragen
Wie früh sollte ich ein Firmenevent planen?
Für Programmpunkte und Locations in der Hauptsaison (Frühsommer und die Vorweihnachtszeit) sollten die Eckpfeiler drei bis sechs Monate vorher stehen. Acts und Top-Locations sind für die begehrten Termine oft noch früher ausgebucht.
Braucht jedes Firmenevent ein Entertainment-Programm?
Nein. Ein kleiner, entspannter Abend zum Kennenlernen braucht manchmal nur gutes Essen und Zeit. Entertainment lohnt sich, wenn Sie die Stimmung aktiv steuern, Gäste mischen oder einen bleibenden Eindruck schaffen wollen – ehrlich beantwortet hängt es vom Ziel ab, nicht von der Größe.
Wie finde ich den passenden Act für unser Publikum?
Gehen Sie vom Publikum aus, nicht vom Trend. Ein gemischtes, internationales Team braucht ein Format, das ohne Sprachbarriere funktioniert. Ein vertrautes Team verträgt mehr Interaktion. Fragen Sie den Act direkt nach Erfahrung mit vergleichbaren Veranstaltungen.
Was funktioniert bei internationalen Gästen am besten?
Formate, die visuell und interaktiv wirken statt rein sprachlich – oder Acts, die problemlos zwischen Deutsch und Englisch wechseln. Close-up-Zauberei und Mentalmagie funktionieren hier besonders gut, weil der stärkste Moment nonverbal ist: das Staunen.
Sie planen ein Firmenevent in München und wollen einen Programmpunkt, der die Gäste wirklich erreicht? Schildern Sie mir Anlass, Publikum und Rahmen – ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie ich dazu passe, und erstelle Ihnen ein unverbindliches Angebot.
Magie mit Wirkung: Warum Tischzauberei & Mentalmagie Ihre Messe unvergesslich machen
In der heutigen Businesswelt ist Aufmerksamkeit die neue Währung. Besonders auf Messen, bei Corporate Events oder exklusiven Kundenveranstaltungen wird schnell deutlich: Wer heraussticht, gewinnt. Und genau hier kommt ein oft unterschätzter Gamechanger ins Spiel – professionelle Zauberkunst auf höchstem Niveau.
Zauberei auf Messen: Mehr als Unterhaltung – ein strategisches Tool
Viele verbinden Zauberkunst mit Kindergeburtstagen oder Bühnenunterhaltung. Doch in der Business-Welt hat sich in den letzten Jahren ein klarer Trend etabliert: Close-Up Zauberei direkt am Tisch – oder mitten auf dem Messestand – wird zunehmend als elegantes, wirkungsvolles Werkzeug genutzt, um:
Menschen stehen zu lassen
Interesse zu wecken
Gespräche zu eröffnen
Emotionale Anker zu setzen
Ein starker Zauberkünstler agiert dabei wie ein Icebreaker mit Mehrwert. Während sich andere Aussteller über leere Gänge beklagen, bildet sich an Ihrem Stand eine Menschentraube. Denn: Wo Magie passiert, bleibt man stehen.
Tischzauberei – die hohe Kunst der Nähe
Bei der Close-Up Magie (auch Tischzauberei genannt) geschieht das Unmögliche direkt vor den Augen der Gäste. Karten verwandeln sich, Uhren verschwinden, Gedanken werden scheinbar gelesen. Kein Vorhang, keine Bühne – nur der Moment.
Der Effekt?
Verblüffung, Staunen – und echte Gespräche. Genau das, was Sie auf Messen brauchen, um Vertrauen aufzubauen und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.
Mentalmagie auf der Bühne – wenn es noch größer sein darf
Neben der persönlichen Magie am Stand oder Tisch bietet sich auch ein Mentalmagie-Act auf der Bühne an – etwa im Rahmen eines Messe-Events, eines Dinners oder eines Kundenevents am Abend.
Stellen Sie sich vor:
Ihre Gäste erleben live, wie scheinbar Gedanken gelesen werden.
Entscheidungen werden vorhergesagt.
Das gesamte Publikum wird Teil einer intelligenten, interaktiven Show, die mehr ist als „Tricks“ – sie ist pure Wirkung.
Mentalmagie funktioniert nicht nur als Unterhaltung, sondern auch als inspirierendes Erlebnis, das zentrale Themen wie Intuition, Wahrnehmung, Kommunikation oder Entscheidungskraft spielerisch inszeniert – ideal, wenn Sie Inhalte mit Emotionen verknüpfen möchten.
Warum ein Profi-Zauberkünstler auf Ihrer Messe kein „Nice to have“, sondern ein echter ROI-Faktor ist:
✅ Höhere Verweildauer auf Ihrem Stand
✅ Mehr qualifizierte Gespräche durch natürliche Kontaktanbahnung
✅ Markenbindung durch Emotion & Staunen
✅ Viralitätspotenzial (Handy-Videos, Social Media Inhalte)
✅ Perfekte Überleitung zu Sales-Teams nach der Magie
✅ Imagepflege: Sie zeigen Stil, Mut & Kreativität
Fazit: Magie wirkt – wenn sie professionell ist.
Wenn Sie auf der Suche nach einem echten USP für Ihren Messeauftritt oder Ihr nächstes Firmenevent sind, denken Sie über Magie neu nach. Professionelle Zauberkunst – ob direkt am Tisch oder auf der Bühne – ist kein Gimmick, sondern ein Erlebnis, das Eindruck macht. Und genau darum geht es doch: Eindruck zu hinterlassen.
Interesse geweckt?
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Fragt man Mentalisten weltweit wer der beste ihres Faches ist, fällt nur ein Name: Derren Brown. Der 1971 geborene psychologische Illusionist begann im Jahr 2000 seine Tv-Karriere mit der Sendung „Mind Control“. Er ist der Begründer einer neuen Schule von Mentalisten. Wie sein Vorbild Chan Canasta, behauptet Derren nicht, übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen. Seiner Aussage nach, kommen jedoch die folgenden Techniken bei seinen Auftritten zum Einsatz. Magie, Suggestion, Psychologie, Ablenkung und geschickte Zurschaustellung. Dies kann man nicht nur am Bildschirm, sondern auch in seinen Bühnenshows interaktiv erleben.
Russisch Roulette und Séance live im Tv
2003 wurde das englische Fernsehpublikum mit einer Show geschockt, die es so noch nie gab. In einem langen Auswahlverfahren mit mehreren psychologischen Tests, sollte schlussendlich ein Kandidat heimlich einen Revolver laden. Sechs Kammern, fünf davon jedoch leer. Eine Kugel in einer frei gewählten Position aus eins in sechs. Derren Brown versuchte dann anhand der Stimme dieses Kandidaten zu erkennen, welche nummerierte Kammer geladen war. Kameras begleiteten in Echtzeit dieses Spektakel, über das am nächsten Tag die ganze Nation sprach.
Sein nächstes Experiment war dann eine interaktive Séance. Der Geist einer verstorbenen Person wurde gerufen. Teilnehmer der Séance erlebten paranormale Phänomene, sprachen in fremden Zungen und sahen sogar Dinge schweben. Sie waren überzeugt, mit dem Totenreich Kontakt aufgenommen zu haben. Jedoch endete die Sendung damit, das sich der vermeintliche Geist als Schauspielerin entpuppte, die noch immer lebte.
In späteren Tv-Shows beschäftigte sich Derren genauer mit dem Übersinnlichen. Er begleitete Exorzisten, Hellseher und Geisterjäger. Immer mit den Augen, eines professionellen Zauberers, der Trickmethoden schnell entlarvt. Wie beispielsweise bei der Bronnikov Methode. Dort wird behauptet, man könne u.a. ohne Hilfsmittel durch eine Art Röntgenblick in den menschlichen Körper sehen. Und gegebenenfalls Krankheiten ausfindig machen.
Derren Brown auf der Bühne
Vom Londoner Westend bis hin zum Broadway sind seine Shows eine absolute Theater-Sensation. Mit über zehn verschiedenen Bühnenprogrammen in 18 Jahren, ist dieser Ausnahmekünstler eine feste Größe in der Welt der Bühnenkunst. Für seine Shows „Something Wicked This Way Comes“ und „Svengali“ bekam er sogar zwei Laurence Olivier Awards in der Kategorie „Best Entertainment“.
Auch ich flog 2006 während meiner Zivildienst Zeit extra nach Wimbledon, um eine dieser Shows zu sehen. Mein persönliches Highlight war, als ein Zuschauer gebeten wurde auf die Bühne zu kommen, um Glasflaschen zu zerschlagen. Derren Brown legte dann seinen Kopf auf diesen Scherbenhaufen und ließ den Zuschauer auf sich daraufstellen. Totenstille im Publikum. Man hörte nur das leise Knacksen des Glassplitter. Dies war eine Art Aufführung der alten Schule. Im Anschluss an die Show durfte ich Derren kennenlernen. Ein Erlebnis, das mich bis heute prägt und zum ergreifen meines Berufs erheblich beigetragen hat. Auf YouTube gibt es die meisten seiner Shows in voller Länge zu sehen. Ich kann sie nur empfehlen.
Bücher für Zauberer und die Öffentlichkeit
Derren ist ein wahrer Renaissance Mensch. Neben seinem Talent als Zauberkünstler und Mentalist, seiner Fähigkeit unfassbare Karikaturen zu Malen, ist es auch noch Autor von fünf Büchern. „Pure Effect“ und „Absolute Magic“ sind reine Zauberbücher, die beide für sehr hohe Preise gehandelt werden. Beide Bücher sind auch bereits seit Jahren ausverkauft. Nur manchmal findet man auf Ebay das eine oder andere Exemplar dieser seltenen Werke.
In seinen letzten Büchern beschäftigt er sich mit einem Thema, das auch in seiner Tv Arbeit im Hintergrund oft die Fäden zog. Glück und glücklich sein. Wie wird man glücklichlich, was ist Glück überhaupt? Seine kleinen Lebensratgeber sind wundervoll geschrieben und oftmals greift er darin auf Philosophie und Methodik der Stoiker zurück. Eine absolute Kaufempfehlung.
Psychologischer Illusionist
Derren hat ein ganzes Genre der Zauberkunst mit seiner Art der Vorführung nachhaltig geprägt. Statt zu behaupten übersinnliche Fähigkeiten zu haben, ist der Trend unter Mentalsten seine Tricktechniken hinter vermeintlichen psychologischen Methoden zu verstecken. Beides ist natürlich Quatsch und dient nur als Vehikel, die Mentalshow zu transportieren. Die Arbeit, die Chan Canasta vor einem halben Jahrhundert begonnen hat, trägt Derren Brown weiter in die Zukunft. Er ist der absolut beste seines Fachs. Und wird es noch lange bleiben.
Vor einigen Jahren startete ich ein Tarot Experiment, welches sich mit Kartenlegen ohne Esoterik beschäftigte. Als Zauberkünstler und Mentalist muss man sich in allen Bereichen auskennen. Ich gab sogenannte Readings. Gratis natürlich. Tarotkarten sind nämlich ein spannendes psychologisches Hilfsmittel. Das bekannte Rider Waite Deck, ist leider eine stark abgewandelte Version der originalen Symbole von einst. Man muss sich nur die Geschichte der Karten ansehen. Die Bilder auf den Karten wurden traditionell gemacht von Kirchenmalern. Von Kathedralenbauern. Von Menschen, die durch das Gemalte die Seele der der Betrachter berühren und bewegen konnten. Diese mehr als 700 Jahre alte Kunstform wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Von Meister zu Schüler.
Das Noblet Tarot
Das Noblet Spiel ist eines deletzten unverfälschten Decks seiner Art. Es kommt den ursprünglichen Kartenmotiven so nah, wie kaum ein anderes. Datiert wird es ca. um das Jahr 1650. Der leider bereits verstorbene Künstler Jean-Claude Flornoy erweckte vor einigen Jahren, durch viel Arbeit und Liebe zum Detail, das Noblet aus seinem Winterschlaf.
Kartenlegen ohne Hokuspokus
In einem Interview, äußerte sich Flornoy zu diesem Thema. „Es gibt auch die Idee einer fortschreitenden Verbesserung, bei der Arbeit und geistige Welt untrennbar miteinander verbunden sind. Für einen Handwerker / Künstler wächst die Schönheit der Seele, je mehr Schönes man kreiert. Das Schöne wirkt direkt wie ein Schlag, schafft eine erstaunliche Destabilisierung und öffnet die Türen zum Paradies!“ Und all das ohne Esoterik, sondern nur durch die Macht der Bilder. Jedoch somit auch durch die Macht der Kunst.
In diesem Reading, das ich vor einiger Zeit gab, betrachtete ich die Bilder. Ich zog drei Karten und suchte nach der Geschichte. Dabei ging es nicht um die Bedeutung, die den einzelnen Karten zugeschrieben wird. Es ging darum, meine innere Welt in den Bildern der alten Malerkünstler zu spiegeln. Zu schauen, was dabei in mir passiert.
Hört man ein Liebeslied und man hat sich gerade getrennt, nimmt man es anders war, als wenn man gerade frisch verliebt ist. Das Tarot und deren Bilder tragen die Möglichkeit in sich, unser seelisches Innenleben nach außen zu kehren. Es ist ein psychologische Hilfsmittel. Eine neue Methode, mit der etwas über uns lernen können. Sich darauf komplett zu verlassen, wäre fatal.
Zu den wohl schönsten Veranstaltungen für uns Zauberkünstler gehört zweifellos die Hochzeit. Die Gäste sind da um Spaß zu haben, erwarten freudig Unterhaltung und sind bester Laune. Aber auch bei einer durchgeplanten Feier kann es zu Leerläufen kommen. Gerade wenn Braut und Bräutigam dabei sind Fotos zu schießen, sitzen die Geladenen oft bereits in der Hochzeitslocation und warten. Für mich ist das der geeignete Moment, um die Stimmung oben zu halten und den Moment, bis das Brautpaar wieder kommt, zu überbrücken.
Die richtige Location
Um diesen Tag zu etwas ganz besonderem zu machen, sollte man die Wichtigkeit einer guten Location nicht unterschätzen. Eine zweckentfremdete Turnhalle lässt trotz Deko einfach keine dem Anlass entsprechende Stimmung aufkommen. Natürlich lässt nicht jeder Geldbeutel ein altes Festspielhaus oder Edelrestaurant zu, trotzdem sollte man für diesen Posten etwas mehr Budget einplanen. Das selbe gilt auch für den Showact. Mir haben Paare schon von „Künstlern“ erzählt, die nicht ein mal wussten, wie Braut und Bräutigam überhaupt heissen. Oder auch kein Gefühl für die richtige Länge einer Vorführung hatten. Wichtig ist nämlich immer: Es geht natürlich primär um das Brautpaar, der Künstler unterstützt nur diesen besonderen Tag und hilft, die Feier unvergesslich zu machen.
Was zaubert man denn so auf einer Hochzeit?
Ein Profi passt sein Repertoire natürlich der entsprechenden Veranstaltung an. Magische Effekte mit Ringen (diese verketten sich zum Beispiel), Kartentricks mit Übereinstimmungen, etc. lassen das Thema im Vordergrund stehen. Was ich selbst gerne mache ist, dass ich während meines Einsatzes Kartentricks vorführe, bei denen die Gäste auf den Spielkarten unterschreiben. Am Ende schenke ich dann dieses Kartendeck dem Brautpaar als schöne Erinnerung und kleines Souvenir.
Neugierig geworden?
Warum also nicht ein mal etwas anderes auf Ihrer Feier anbieten. Meine jahrelange Erfahrung und unzählige Engagements in den verschiedesten Locations ermöglichen mir, mit Leichtigkeit und Flexibiltät auch zu Ihrem besonderen Tag beizutragen. Melden Sie sich doch einfach und ich sende Ihnen ein unverbindliches Angebot. Würde mich freuen 🙂
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Im 21. Jahrhundert erleben wir gerade auch in Deutschland ein riesiges Revival an Zaubershows. Close up Zauberer (auch bekannt als Tischmagier) gehören immer noch zu den Raritäten, wobei Magier auf der Bühne immer mehr an Beliebtheit gewinnen. In der Welt der Zauberer unterteilen wir die Magie in viele verschiedene Sparten. Heute sehen wir uns die Bühnenmagie an und deren prominenteste Vertreter an.
Ehrlich Brothers
Diesen zwei Jungs kann man sich einfach nicht entziehen. Innerhalb von von kürzester Zeit haben die Brüder Andreas und Christian die magische Szene in Deutschland auf den Kopf gestellt. Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass ihr Ruhm nicht von heute auf morgen kam. Seit Jahren arbeiten die beiden bereits an ihre Illusionen und stecken ihr verdientes Geld in die Weiterentwicklung. Selbst David Copperfield wollte bereits zwei Illusionen der Brüder abkaufen. Die Ehrlich Brothers sagten ihm jedoch ab.
David Copperfield
Seit den 70er Jahren ist Copperfield aus dem TV nicht mehr wegzudenken. Auch ich besitze voller Stolz ein Autogramm dieses Ausnahmemagiers. Nicht nur war er mit Claudia Schiffer zusammen (ein Trick auf den vielen Zauberer bis heute neidisch sind 😉 ), sondern besitzt einen wahren Schatz: Das „International Museum and Library of the Conjuring Arts“. Dabei handelt es sich um die größte Sammlung magischer Memorabilia, Bücher und Apparate. Zu seinen bekanntesten Illusionen zählen: Die Durchdringung der Chinesischen Mauer, das Verschwinden der Freiheitsstatue und auch der Ausbruch aus Alcatraz.
Derren Brown
Nicht nur Zauberei mit bunten Boxen oder tänzelnden Assistentinnen ist auf der Bühne möglich. Der wohl mit Abstand beste Mentalist im 21. Jahrhundert ist der Brite Derren Brown. Mit einfachen Mitteln, spannenden Präsentationen, Humor und Kreativität weiss dieser Mann sein Publikum seit Jahren zu fesseln. In England eine Fernsehpersönlichkeit ist der 1971 geborene Illusionist seit beinahe 17 Jahren Teil der britischen TV-Landschaft. Seancen im Fernsehen, Russisches Roulette und weitere Stunts machen Derren zu einem der interessantesten magischen Künstler der Welt. Wer die Chance hat seine Bühnenshows sehen zu können, sollte nicht eine Sekunde zögern. Besser geht es nicht.