Dynamo Zauberer aus England

Dynamo Zauberer aus England

Dynamo Zauberer aus England

Dynamo ist ein britischer Zauberer und heisst mit bürgerlichem Namen eigentlich Steven Frayne. Auch wenn er seit er Teenager ist an der Krankheit Morbus Crohn leidet (sein halber Magen musste entfernt werden), arbeitete er sich fleißig an die Spitze der britischen Magier. Die Legende besagt, dass niemand anderes als David Blaine Steven den Namen „Dynamo“ verpasste.

Dynamo im Fernsehen

Deutsche Zuschauer kennen Dynamo aus dem Fernsehen. DMAX sendete 2012 seine in England erfolgreiche Serie „Dynamo: Magic Impossible“. Die Show ist angelehnt an David Blaines Street Magic Special aus dem Jahr 1996. Wie bereits schon bei Blaine, liegt der Fokus von „Magic Impossible“ nicht direkt auf dem Trick, sondern viel mehr auf den Reaktionen der Zuschauer. Dadurch transportiert sich das Staunen und das Unmögliche über den Fernseher besser auf den Zuseher daheim.

Hier ein Ausschnitt aus diesem ersten Street Magic Special, dass eine ganze Generation von Zauberkünstlern prägte und den Autoren dieses Artikels dazu bewegte, das Zaubern zu erlernen.

Vorwürfe von gescripteten Tricks

Criss Angel ist ein amerikanischer Zauberer, der innerhalb der Magierszene dafür bekannt ist, Eingeweihte und auch Kameratricks zu verwenden. Bei Dynamo ist es oft nicht anders. Sieht man sich seine TV-Tricks an, erkennt man eindeutig, dass diese samt Teilnehmern einem Drehbuch folgen. Was schade ist, denn die Zauberkunst besitzt genug Möglichkeiten, nicht auf so ein billiges Trickmittel zurückgreifen zu müssen. Grund könnten die heutigen Anforderungen an TV-Magier sein. Sendungen wie Penn&Tellers „Fool us“ beweisen aber, dass auch echte Magie funktioniert und beeindruckt. Magie, die vor live Publikum auf Firmenveranstaltungen oder in Zaubertheatern vorgeführt werden kann. Nicht gefaked auf Instagram:

Dynamo – Zauberer mit Talent

Manche sind nun der Meinung, dass Dynamo ohne Kameratricks und fertige Drehbücher nicht in der Lage wäre, zu unterhalten. Für manch anderen Magier mag das ja gelten, Steven Frayne ist jedoch ein leidenschaftlicher Performer, der sein Handwerk versteht. Ich erinnere mich dass ich vor gut 12 Jahren ein Video von einem jungen Kerl sah, der in einer Ubahn Kartentricks zeigte. Jahre später sollte dieser junge Mann berühmt werden. Hier noch ein letzter Clip aus einer der beliebtesten Sendung des Vereinigten Königreichs: der Jonathan Ross Show. Hier sieht man Dynamo so wie er begonnen hat. Mit alltäglichen Gegenständen, Zuschauern und Talent.

Sind Zauberkünstler wirklich Künstler?

Sind Zauberkünstler wirklich Künstler?

Sind Zauberkünstler wirklich Künstler?

Es gibt Zauberkünstler in unseren Reihen, die nicht einfach nur Magie zeigen. Sie erschaffen etwas absolut Neues. Etwas künstlerisch Wertvolles, das einen bewegt. Das wohl aktuellste Beispiel dafür ist ein Magier namens Derek DelGaudio. Seine Show „Nothing to Hide“ (Co-Autor Helder Guimarães, Regie Neil Patrick Harris!) war eine off-Broadway Sensation. Nur selten erlebt man unter Kollegen eine so unglaubliche Huldigung eines Programmes. Dabei werden in dieser Show nur wenige Tricks gezeigt. Es geht um mehr. Um Theater. Hier ein kleiner Ausschnitt eines Interviews mit Stephen Colbert:

Was braucht es für Kunst?

Ich werde erst gar nicht versuchen, Kunst zu definieren. Diese Dinge sind subjektiv. Die Wahrheit ist jedoch, dass Zauberkünstler in den häufigsten Fällen die selben Tricks vorführen. Im besten Fall nur individuell interpretiert. Was ja nicht unbedingt schlimm ist. Man könnte sagen, dass Pianisten auch „nur“ die Stücke großer Meister spielen, statt selbst zu komponieren. Das Problem ist nur oft, dass Zauberkünstler nicht nur den Trick, sondern auch die Interpretation von Kollegen kopieren. 1 zu 1 werden Bewegungsabläufe und Worte ohne eigene kreative Arbeit übernommen. Da Zuschauer diese Kollegen nicht kennen und somit keine Vergleiche mit anderen Zauberkünstlern machen können, bleiben diese plumpen Kopien unbemerkt. Auch verhindert diese Tatsache, dass sich das Problem des kreativen Diebstahls bessert.

Echte Künstler? Die Antwort lautet zu häufig leider NEIN

Das Wort Zauberkünstler ist einfach irreführend. Nicht jeder Zauberer ist Künstler und das muss er/sie auch nicht. Gerade im Close up fehlt einfach der Rahmen, um etwas erschaffen zu können, dass theatralischer Kunst ähnelt. Oft ist man einfach nur Entertainer. Was okay ist. Aber schade.
Um das Erlebnis eines Zauberers so stark wie möglich zu gestalten, nehmen Sie sich Zeit. Erlauben Sie Raum für magische Momente und vielleicht haben Sie Glück. Der Zauberer vor Ihnen ist ein wahrer Künstler.

Betriebsfest – Aber keine Ideen?

Betriebsfest – Aber keine Ideen?

Betriebsfest – Aber keine Ideen?

Vielleicht wurden Sie vom Vorstand beauftragt, sich um das Programm auf Ihrem Betriebsfest zu kümmern. Ganz egal ob Kick Off Event zum Jahresanfang, Frühlingsfest, Sommerfest, Weihnachtsfeier und alles, was dazwischen noch anfällt. Jedes Mal sucht man als Veranstalter nach Möglichkeiten, die Teilnehmer/Gäste zu bespaßen und zu unterhalten. Befragt man Google, spuckt die Suchmaschine Folgendes aus:

  • Tischkicker
  • Karaokemaschine
  • Comedian
  • Sänger
  • Live Cooking Station
  • Hindernisparcours

 

Viele Optionen, aber wofür soll man sich da entscheiden. Mit all diesen Möglichkeiten ergeben sich auch neue Probleme. Man muss sich eventuell um eine Bühne kümmern samt Licht- und Tontechnik. Zeit für einen Soundcheck für die Band einplanen. Aufbau- und Abbauzeiten. Dann gilt es zu überlegen, wann genau der Showact am besten in den Ablauf der Betriebsfeier hinein passt. Kann man die Botschaft der Firma mit einbauen. Und und und…

Es gibt eine einfache Antwort

Holen Sie sich einen Zauberer auf die Betriebsfeier. Es gibt keine unkompliziertere Option für Sie, um Ihre Gäste zu unterhalten. Ein Zauberer ist flexibel einsetzbar, geht zwischen Ihren Gästen umher und verblüfft ohne andere zu stören. Kleine individuelle Zaubershows für einzelne Grüppchen, auf Wunsch kann sogar ein Bezug zu Ihrem Unternehmen mit eingebaut werden. Sie sagen nur wann es losgeht und der Zauberer macht seine Arbeit, ohne dass Sie sich um irgendetwas kümmern müssen.

Tun Sie es den erfolgreichsten Unternehmen gleich

Rolex, Eurofighter, FC Bayern München, Hermès und so viele mehr setzen bei ihren Veranstaltung auf magisches Entertainment. Und das oftmals Jahr für Jahr. Das ist kein Zufall. Top Unternehmen, die sich wirklich jede Form von Unterhaltung dazu buchen können, wissen um die Möglichkeiten eines Zauberers. Ob beim internen Betriebsfest, Kundenevent oder Messe. Ein Zauberer lockt an den Stand. Ein Zauberer verbindet kleine Grüppchen bei Firmenfeier, die sich nicht kennen.
Überzeugen Sie sich selbst und kontaktieren Sie OSMAN, um sich individuell beraten zu lassen.

Wie beginnt man eine Close-up Zaubershow?

Wie beginnt man eine Close-up Zaubershow?

Wie beginnt man eine Close-up Zaubershow?

Eine Zaubershow, ganz egal ob Close-up oder auf der Bühne, muss richtig konstruiert sein. Nur dann entwickelt eine Aufführung die volle Wirkung. Meine Aufgabe als Zauberkünstler ist es, ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen, dass Sie als Zuschauer fesselt und vor allem staunen lässt.
Auf der Bühne habe ich dabei ganz andere Möglichkeiten und auch Pflichten als z.B. am Tisch (Close-up). Dabei ist für mich wichtig, dass der Eröffnungstrick sehr visuell und ohne viel Zutun eines Zuschauers zu bewerkstelligen ist. Wenn Sie bei einer Veranstaltung sind und plötzlich taucht ein Zauberer auf, dann sind Sie ja auch erst ein mal zurückhaltend. Sie wissen nicht, ob es sich überhaupt lohnt diesem Künstler zuzusehen. Genau dafür ist der „Opener“ da, der mich schnell als kompetenten Profi etabliert.

Es gibt Kollegen die sind der Meinung, dass man niemals mit einem Kartentrick anfangen soll. Münzen oder eine Art von Geldverwandlung wären am besten geeignet. Andere schlagen vor, man beginnt ohne sich vorzustellen gleich damit, z.B. kleine rote Schwammbälle (Sie als Laie haben diese Objekte sicher noch nie gesehen) an der Kleidung der Zuschauer erscheinen zu lassen.

Meine Meinung

Die beste Eröffnung einer Zaubershow ist ein breites und herzliches Grinsen. Ich frage immer erst nach den Namen der Gäste, unterhalte mich kurz und lerne jeden kennen. Das hat verschiedene Gründe, hier zwei der für mich wichtigsten:

  • Commitment – Selbst die Zuschauer, die nicht so recht wissen was sie von Zauberkünstlern halten sollen, geben mir nun eine Chance sie zu unterhalten. Einer anonymen Person eine Abfuhr zu geben fällt sehr leicht. Die Erfahrung zeigt, dass selbst eine skeptische Person gute Magie gerne sieht.
  • Persönliches Erlebnis – Es gibt nichts Schlimmeres als einen Performer, der einfach nur sein Programm herunterspielt. Lerne ich aber meine Zuschauer kennen, kann ich mich auf diese einstellen. Eventuell sind Poker-Enthusiasten unter ihnen. Oder sie haben bereits einen Zauberer gesehen und interessieren sich für gewisse Aspekte der Kunstform. Ein Profi berücksichtigt diese Dinge, baut sie in sein Programm ein und erschafft somit ein persönliches Erlebnis für sein Publikum.

Nachdem ich meine Zuschauer kennengelernt habe überlege ich mir, welcher Trick am besten für sie geeignet wäre. Eher eine Demonstration wie Hütchenspieler andere manipulieren, Gabelverbiegen wie bei Uri Geller, Ringe die sich verlinken oder doch etwas mit Münzen. Ich bin immer auf alles vorbereitet und passe mich dementsprechend an.

Weihnachtsfeier bei KraussMaffei

Weihnachtsfeier bei KraussMaffei

Der Münchner Zauberkünstler OSMAN bei KraussMaffei

Wer kennt diesen Riesen der Maschinenbau-Branche nicht: KraussMaffei. Ursprünglich 1838 in München als Lokomotivfabrik gegründet, dann von Krauß&Comp. übernommen, begann in den folgenden Jahrzehnten die Erfolgsgeschichte.

Aber auch ein großes Unternehmen weiss, dass man den Mitarbeitern am Jahresende etwas Gutes tun darf. Somit fiel in diesem Jahr die Wahl des Unterhaltungsprogramms bei der Weihnachtsfeier des Unternehmens auf einen Zauberer. Und zwar auf mich. Die Weihnachtsfeier fand in der altehrwürdigen firmeneigenen Kantine (ein Understatement – ein Saal trifft es eher) statt, damit die über 1000 Gäste auch Platz fanden. Als ich vor Ort eintraf, entdeckte ich sofort die große Traube an Menschen, die noch darauf warteten, den Saal betreten zu dürfen. Durch einen Seiteneingang wurde ich freundlich empfangen, kurz gebrieft und konnte mir einen Überblick meines neuen Arbeitsplatzes für die nächsten Stunden verschaffen. Und schon öffneten sich die Türen und die Gäste der Feier strömten hinein.

 

Zusammen mit einem Schnellzeichner durfte ich die geladenen Mitarbeiter mit Close-up Magie und Falschspieldemonstrationen unterhalten. Der tosende Applaus an den einzelnen Tischgruppen machte mir diesen Auftritt zu einer absoluten Freude. Als ich dann schließlich mein Metalllverbiegen mit einer signierten Gabel vorführte, wurde ich von den technisch versierten Mitarbeitern mit allerlei Theorien bombardiert. Die wahre Methode blieb jedoch den gesamten Abend verborgen. Ich glaube bis heute sitzen einige noch vor der verdrehten Gabel, die an einen Korkenzieher erinnert. Zumindest ein schönes Souvenir 🙂

Das Schöne an Veranstaltungen zur Weihnachtszeit ist, dass man als Künstler zum gelungenen Abschluss des Jahresendes beitragen darf. Oftmals sind die Leute entspannter, gut gelaunt und freuen sich auf die Feiertage. Darum möchte ich mich an dieser Stelle erneut bei allen Gästen, Mitarbeitern und Organisatoren dieses Abends bedanken. Ich freue mich, auf ein erneutes Engagement und ein Wiedersehen.

 

p.s.: Für mich ging es direkt im Anschluss zu einer weiteren Veranstaltung. Wie gesagt, die Weihnachtszeit eben… 🙂

Weltmeisterschaft der Zauberer – FISM

Weltmeisterschaft der Zauberer – FISM

FISM – Fédération Internationale des Sociétés Magiques

Die 1948 gegründete Vereinigung FISM setzt sich aus über 50.000 Zauberern aus ca. 50 Ländern zusammen. Sie gehört den zu wohl anerkanntesten der Welt. Dabei darf man sich nun keinesfalls Gruppen von Magiern in dunkle Roben gehüllt vorstellen, welche in geheimen Ritualen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen. (So etwas überlassen wir den Teilnehmern des BIlderberg-Treffens.)

Alle drei Jahre findet ein ganz besonderes Event statt. Immer in einem anderen Land. Eine Mischung aus Wettbewerben (in verschiedenen Sparten der Zauberkunst), sogen. Dealer Halls (dort werden die neuesten Zaubertricks verkauft), dem Wiedersehen alter Bekannter und Treffen eigener Idole statt.

FISM Galashow
FISM Dealer beim Verkauf der Zaubertricks

Ich habe Ihnen hier nun einige meiner persönlichen FISM Highlights herausgesucht. Jedoch wurden nicht alle Showacts per Kamera festgehalten, die mir persönlich am besten gefallen haben.

Gaston – Weltmeister aus Deutschland

Gaston ist jedem Zauberkünstler in Deutschland ein Begriff. Als Gründungsmitglied der „Fertigen Finger“ ist er regelmäßig beim sogenannten Magic Monday in München zu sehen. Dieser findet jedoch seit 2018 nicht mehr wie früher im Theater „und sofort“ statt. Denn dieses musste auf Grund eines Wasserschadens sanieren und wird in Zukunft nicht mehr als Theater verwendet. Der Magic Monday lebt im Münchner Theater „Drehleier“ weiter. Sehen Sie hier die Nummer, die Gaston bei FISM 2006 vorführte und ihm den ersten Platz der Kategorie „Parlour Magic“ sicherte.

Soma – Weltmeister aus Ungarn

Das Video, welches Sie hier gleich sehen, zeigt die Sparte der Manipulation. Da bei dieser Art von Programm oftmals nicht gesprochen und nur zu Musik aufgeführt wird, bauen die Künstler gerne eine Geschichte mit ein. Mein Highlight: Der Moment an dem die Zeit zurückgedreht wird. Aber sehen Sie selbst.

Rick Merrill – Weltmeister aus USA

Zwei einfache Gegenstände. Ein Stift und eine Münze, welche ständig Platz tauschen, verschwinden und auftauchen. Und das absolut verrückte ist, hier werden keine fremden Hilfsmittel verwendet, Sie sehen pure Fingerfertigkeit. Mit dieser Nummer wurde der Amerikaner Rick Merrill 2006 (in einer anderen Sparte als Gaston) Weltmeister.