Unterhaltung für die Firmenfeier: Welches Programm wirklich zu Ihrem Event passt

Unterhaltung für die Firmenfeier: Welches Programm wirklich zu Ihrem Event passt

Unterhaltung für die Firmenfeier: Welches Programm wirklich zu Ihrem Event passt

Zauberer, Comedian, Band, Fotobox oder Quiz? Ein ehrlicher Vergleich der beliebtesten Unterhaltung für die Firmenfeier — damit Sie das Richtige wählen, nicht nur das Naheliegende.

Die Location steht, das Catering ist gebucht — und jetzt die Frage, an der jeder Orga-Verantwortliche irgendwann hängt: Welche Unterhaltung für die Firmenfeier passt eigentlich zu uns? Die Auswahl ist groß, die Budgets sind begrenzt, und ein Fehlgriff fällt am Abend selbst schmerzhaft auf.

Ich bin OSMAN, Zauberkünstler und Mentalist aus München mit fast 20 Jahren Erfahrung auf Firmenevents — von Google und Audi bis zum Mittelständler. Dieser Artikel verkauft Ihnen bewusst nicht einfach nur einen Zauberer. Er hilft Ihnen, ehrlich abzuwägen, welches Format welches Ziel erreicht. Denn das beste Programm ist nicht das teuerste oder das lauteste, sondern das, das zu Ihrem Abend passt. Lesen Sie auch HIER nach, warum Firmenevents oft scheitern.

Die entscheidende Frage vor der Wahl: Was soll die Unterhaltung leisten?

Bevor Sie irgendein Format buchen, klären Sie eine Sache: Was soll der Programmpunkt bewirken? Fast jede Unterhaltung erfüllt eine von drei Aufgaben — und die wenigsten erfüllen alle drei:

  • Gäste aktivieren und ins Gespräch bringen (gerade in der zähen Anfangsphase)
  • Für ein gemeinsames Highlight sorgen, über das man noch spricht
  • Eine Stimmung oder Kulisse schaffen (Musik, Ambiente)

Wer diese Frage beantwortet, hat die Wahl praktisch schon getroffen. Sehen wir uns die Formate im ehrlichen Vergleich an.

Die beliebtesten Formate im Überblick

Format Zieht aktiv Gäste an? Bricht das Eis? Bleibt im Kopf?
Zauberer / Mentalist Ja — geht aktiv auf Gäste zu Ja — der Kernvorteil Ja — das Unerklärliche bleibt
Live-Band / DJ Nein — Hintergrund Kaum — erschwert Gespräche Teilweise
Comedian Nein — Bühne, passiv Nein — einseitig Ja — bei gutem Act
Fotobox Teilweise Teilweise Teilweise — das Foto
Quiz / Casino Nein — braucht Anleitung Teilweise Teilweise

 

Die Formate im Detail — ehrlich abgewogen

 

Live-Band oder DJ

+  Schafft Stimmung und Kulisse. Musik trägt einen Abend und füllt Pausen.

+  Bewährt und erwartbar. Fast nie ein Fehlgriff.

−  Aktiviert Gäste nicht aktiv. Musik läuft im Hintergrund — sie geht nicht auf einzelne Gäste zu und bricht kein Eis.

−  Erschwert Gespräche. Bei hoher Lautstärke wird Netzwerken schwierig.

Ideal, wenn Sie Ambiente und eine Tanzfläche wollen. Nicht die erste Wahl, wenn Ihr Ziel ist, dass sich Kollegen aus verschiedenen Abteilungen näherkommen.

Comedian

+  Starkes Highlight. Ein guter Act sorgt für Lacher und Gesprächsstoff.

−  Passiv und einseitig. Die Gäste sitzen und schauen zu — es entsteht kein Kontakt untereinander.

−  Risiko bei gemischtem Publikum. Humor ist Geschmackssache; ein Gag über die Chefetage kann lösen oder vergiften. Bei internationalem Publikum kommt die Sprachbarriere dazu.

Ideal als Bühnen-Highlight für ein homogenes Publikum mit ähnlichem Humor. Heikel bei sehr gemischten oder internationalen Teams.

Fotobox

+  Günstig und selbsterklärend. Läuft nebenbei, braucht keine Betreuung.

+  Erzeugt ein Mitnehmsel. Das Foto bleibt als Erinnerung.

−  Kein aktiver Impuls. Die Fotobox wartet, dass Gäste kommen — sie holt niemanden ab.

Eine schöne Ergänzung, selten aber das Herzstück eines Abends.

Quiz, Casino oder Teamspiele

+  Interaktiv. Bindet Gäste aktiv ein.

−  Braucht Anleitung und Bereitschaft. Funktioniert nur, wenn genug Gäste mitmachen — sonst wird es zäh.

−  Organisationsaufwand. Regeln, Moderation, Material.

Gut für kleinere, vertraute Teams mit Spiellust. Schwieriger bei großen oder zurückhaltenden Gruppen.

Zauberer und Mentalist

+  Aktiviert Gäste direkt. Close-up-Zauberei geht aktiv auf Gruppen zu und bricht das Eis genau da, wo es klemmt — beim Empfang und zwischen den Gängen.

+  Funktioniert ohne Sprachbarriere. Der stärkste Moment ist nonverbal — ideal für internationale Teams.

+  Bleibt im Kopf. Ein unerklärlicher Moment überlebt den Abend.

−  Kein Dauer-Hintergrund. Zauberei ersetzt keine Musik für die Tanzfläche — sie ist der Programm- und Gesprächsimpuls, nicht die Kulisse.

Ideal, wenn Ihr Ziel ist, Gäste zu aktivieren, zu mischen und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Genau deshalb kombinieren viele Firmen Zauberei (fürs Aktivieren) mit Musik (fürs Ambiente) — die beiden Formate ergänzen sich, statt zu konkurrieren.

Unsicher, ob Zauberei zu Ihrem Event passt? Schildern Sie mir Anlass und Publikum — ich sage Ihnen ehrlich, ob es passt, und wenn nicht, auch das.

Welches Format zu welchem Event passt

Als grobe Orientierung aus fast 20 Jahren Praxis:

  • Weihnachtsfeier mit gemischtem Team: Zauberer/Mentalist beim Empfang plus Musik am Abend.
  • Kundenevent / gehobenes Business-Dinner: Close-up-Zauberei oder eine Mentalshow — elegant, interaktiv, ohne laut zu sein.
  • Großes Sommerfest: Musik für die Kulisse, Zauberei oder Fotobox als aktive Programmpunkte.
  • Internationales Team: Zauberei/Mentalmagie, weil nonverbal — Comedian eher riskant.
  • Kleines, vertrautes Team: Quiz oder Casino können gut funktionieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die beste Unterhaltung für eine Firmenfeier?

Es gibt keine pauschal beste — es hängt vom Ziel ab. Wollen Sie Gäste aktivieren und mischen, ist ein Zauberer oder Mentalist stark. Wollen Sie vor allem Ambiente und Tanzfläche, ist Musik erste Wahl. Am besten kombiniert man ein aktivierendes Format mit einem für die Stimmung.

Was kostet Unterhaltung für die Firmenfeier?

Das hängt stark vom Format und Umfang ab. Ein Künstler wird nach Programm, Dauer und Gästezahl kalkuliert. Nach einer kurzen Anfrage mit Eckdaten erhalten Sie ein klares, individuelles Angebot.

Wie kombiniere ich mehrere Formate sinnvoll?

Bewährt ist: ein aktivierendes Format für Empfang und Dinner (z. B. Close-up-Zauberei) und ein stimmungstragendes für später (Musik). So ist über den ganzen Abend etwas geboten, ohne dass sich die Programmpunkte in die Quere kommen.

Welche Unterhaltung passt bei internationalem Publikum?

Formate, die nonverbal funktionieren — Zauberei und Mentalmagie — oder Acts, die zwischen Deutsch und Englisch wechseln. Rein sprachbasierte Formate wie ein deutschsprachiger Comedian schließen einen Teil der Gäste aus.

 

Sie wägen noch ab, welche Unterhaltung für Ihre Firmenfeier die richtige ist? Schildern Sie mir Anlass, Publikum und Ziel des Abends — ich sage Ihnen ehrlich, ob und wie Zauberei dazu passt, und erstelle Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Unvergessliche Unterhaltung für einen Abend voller Staunen

Erzählen Sie mir von Ihrem Anlass Ihren Gästen und den besonderen Momenten die Sie schaffen möchten. Gemeinsam entwickeln wir ein passendes Zauberformat das Ihre Veranstaltung stilvoll bereichert für lebendige Gespräche sorgt und Ihren Gästen noch lange in Erinnerung bleibt.
Der Zauberer lenkt ab

Der Zauberer lenkt ab

Zauberer lenkt ab

Der Zauberer lenkt ab heisst es so oft. Es wird unterstellt, man rede irgendeinen verwirrenden Text und habe zumal noch einfach zu schnelle Finger. Und das, obwohl gute Zauberer genau darauf achten, dass Zuschauer solche Vermutungen erst gar nicht aussprechen können. Durch gute Drehbücher zu ihren Tricks, glasklare und faire Präsentation und perfekt einstudierte Technik. Aber egal wie viel Mühe man sich als Künstler macht. Selbst dann gibt der eine oder andere auf und ignoriert die vorher investierte Liebe zum Detail. Und plärrt Ablenkung.

Das große Problem der Ablenkung

Mache ich als Zauberkünstler plötzlich eine schnelle Bewegung, merkt mein Gegenüber das sofort. Auch wenn die besagte Bewegung nur im peripheren Sichtfenster stattfindet. Selbst wenn ein Zuschauer nicht genau deuten kann, was exakt in diesem hastigen Moment gerade geschehen ist, zerstört es die Magie. Die Bewegung war unnatürlich. Der Magier redet und bewegt sich gleichzeitig schnell. Als würde er etwas Geheimes verstecken wollen. Der Zauberer lenkt ab. Zumindest so die Vermutung. Das heisst im Umkehrschluss, dass ich mir als Künstler jeder einzelnen Handlung und Geste sehr bewusst sein müssen. Sonst verliert meine Vorführung an magischer Wirkung. Auch unbeabsichtigt. Lasse ich beispielsweise während einer Münzroutine die Münzen untersuchen und halte dabei die Hände hinter meinem Rücken, wirkt das suspekt. Auch ein Griff in oder selbst nur an die Jacke, kann Misstrauen erwecken.

Der Zauberer lenkt ab 1

Die Lösung verdanken wir Juan Tamariz

Der wohl bekannteste Zauberer unter Zauberkünstlern, Meister Juan Tamariz, widmete seinem Buch The Magic Way genau diesem Thema. Wie ist es möglich, einen Zaubertrick so klar und deutlich aufzuführen, dass nur noch Magie die Antwort sein kann. Das Zuschauer nicht mal auf die Idee einer Trickmethode kommen will. Dies ist jedoch eher ein persönliches Ziel des Künstlers. Jeder will doch irgendwie wissen, wie die Dinge im Universum funktionieren. So sind wir Menschen gebaut.

Der Prozess der Trickanalyse muss im besten Fall verhindert werden. Wie könnte er es gemacht haben ist ein Satz, der nicht fallen sollte. Um das zu bewerkstelligen, ist es als Zauberer wichtig zu verstehen, was genau im Kopf des Zuschauers während meiner Vorführung vor sich geht. Wann und warum er überhaupt auf den Gedanken kommt, der Zauberer lenkt ab. Auch muss ich bestimmen, was der magische Effekt in den Köpfen der anderen am Ende auslösen soll.

Die ultimative Aufgabe ist somit, den Zuschauer in einen gewissen Geisteszustand zu versetzen. Durch die magische Atmosphäre des Tricks an sich und die emotionale Wirkung. Damit der Verstand durch das Erlebnis des Unmöglichen in einen Zustand gerät, der nicht ganz rational aber auch nicht ganz emotional ist. Wichtig ist die Mischung.

Zu sehr Fokus auf das Emotionale, und das Verständnis für die Unmöglichkeit des eben erlebten fehlt und schwächt die Magie. Zu viel Fokus auf das Rationale, und der Zaubertrick wird zu einem unlösbaren Rätsel. Ohne Potential für Staunen. Manche mögen diesen Weg zwar, aber für die meisten ist er doch weniger befriedigend. Auch braucht es dafür keinen Zauberer, sondern eher ein Rätselheft.

Tamariz umgeht das Problem des Rätsel lösen dadurch, dass er unter anderem falsche Lösungsansätze anbietet. Diese aber kurz drauf im Keim erstickt. Er selbst legt somit selbst den Fokus auf das Rationale und schaltet es im Anschluss direkt aus. Dadurch entsteht leichter Platz für das Emotionale, was sich eher schüchtern rauswagt. Auch Zuschauer, die ansonsten eher verhalten sind, kommen leichter aus sich heraus. Gemeinsames Staunen kann stattfinden.

Ja, der Zauberer lenkt ab. Nein, er meint es nicht böse. Er hat sich dabei sogar einige Gedanken gemacht, damit sich niemand ver*rscht vorkommt. Als bitte ich jeden, sehen Sie es uns nach. So wie Sie es auch bei Schauspielern in Theatern oder im Fernsehen tun. Dann macht es auch richtig Spaß, echte Magie zu erleben.

Zauberer hat schnelle Finger

Zauberer hat schnelle Finger

Mythos: Der Zauberer hat schnelle Finger

Die erste Vermutung der meisten Zuschauer eines Magiers lautet, der Zauberer hat schnelle Finger. Man sieht gar nicht so richtig was er macht. Und hat man es nicht gesehen, dann muss man es ja verpasst haben. Der Zauberer war so schnell mit seinen Fingern. Das Problem dabei: Egal welches kleine Wunder eben präsentiert wurde, es verliert sofort seinen Wert. Ein guter Zaubertrick besteht aus Klarheit. Man kann ihn in einem Satz zusammenfassen. Und der Weg zum Effekt ist an den wichtigen Stellen des Plots schnörkellos.

Stellt sich einem als Zuschauer die Frage, um was es sich bei der magischen Demonstration handeln soll, ist es schon zu spät. Viele unerfahrende Zauberer verlieren sich beim Vorführen in komplizierten Präsentationen. Dann kommt die nächste beliebte Aussage von Zuschauern: Der lenkt uns mit seinem Gerade ab!

Bei einer eigenen Theaterproduktion mag Raum für lange Sprechpassagen sein. Bei der Tischzauberei hingegen, geht es vorwiegend um leicht verdauliche, aber verblüffende Unterhaltung. Vielmehr ist dort der kommerzielle Gedanke im Vordergrund, weniger der künstlerische. Ein Fakt, das Hobbyzauberer nicht sehr gerne hören, Profis jedoch bestätigen können.

Fingerfertigkeit vs Magie

In der Welt der Zauberer gibt es seit Jahren die Debatte, ob man als Künstler dem Publikum seine Fingerfertigkeit zeigen soll, oder nicht. Das Phänomen der Kartenjonglage, der sogenannten Cardistry hat diese Debatte erneut entfacht.

Dass hier der Zauberer schnelle Finger hat ist klar, aber ist er immer noch Zauberer? Oder ist er Jongleur. Auch stellt sich die Frage, ob der nächste Kartentrick nun weniger Wirkung hat, da das Geschick der Finger ja nun bekannst ist. Die Vorführung wird eher als geschickte Jonglage, als vermeintliche Zauberei angesehen. So zumindest bei vielen die Vermutung.

Die Mischung macht’s

Die Antwort liegt auf der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes. Ja, ein Zauberer hat schnelle Finger. Aber: In den seltensten Fällen ist Geschwindigkeit die magische Methode. Jede ruckartige Bewegung vor Publikum würde Aufmerksamkeit ziehen. Zauberer brauchen das gar nicht. Wir haben Techniken entwickelt, die so intelligent und clever konstruiert sind, dass selbst genaueste Beobachtung keinen Trick vermuten lässt. Und dann erst kann man sich als Zuschauer fallen lassen und staunen.

Tischzauberei – Das große Geheimnis

Tischzauberei – Das große Geheimnis

Tischzauberei – Echte Arbeit, echte Interaktion

Die Tischzauberei ist bei Neulingen eher unbeliebt. Wer mal von der Zauberei leben möchte, will -so scheint es- gleich auf die Bühne. Hunderte Leute sehen einen. Applaudieren. Von Tisch zu Tisch gehen, immer wieder kleine Gruppen ansprechen und begeistern, wirkt dagegen wie harte Arbeit. Und das stimmt auch. Aber nirgends hat man als Zauberer mehr Möglichkeiten, neues Material zu testen und es zu perfektionieren. Wie ich schon oft geschrieben habe, trete ich seit gesamt mehr als sechs Jahren regelmäßig in verschiedenen Restaurants in München auf. Dadurch kann ich mich jetzt auf ein Repertoire verlassen welches ständig wächst, aber auch sogenannte „Worker“ beinhaltet. Das sind Routinen, die immer funktionieren. Egal wie die Ausgangslage wirkt. Jeder Profi hat ein Set mit solchen Effekten. Garantiert.

Tischzauberei - Das große Geheimnis 2

Das große Geheimnis…

Die besten Zauberkünstler haben alle eine Sache begriffen, die sie vom Gros anderer Kollegen unterscheidet. Soziale Kompetenz, neudeutsch „social skills“. Das ist das große Geheimnis. Wirklich. Es gibt erfolgreiche Zauberer, die gänzlich unbekannt sind, aber genug Jobs haben, um davon leben zu können. Warum? Ganz einfach. Diese Menschen verstehen es zu networken. Sie verstehen, dass es wichtig ist, auf der persönlichen Ebene zu punkten. Als Beispiel: Zu oft erlebe ich, dass Magier sich bei einer Vorführung nicht ein mal den Namen des Zuschauers merken. Online gibt es ein Video, und ich werde es hier nicht posten, bei dem eine Münzroutine zu sehen ist. Der Zauberer spult dabei diese Routine nur ab, blickt in die Ferne. Ist nicht anwesend im Hier und Jetzt. Absolut furchtbar! Das Thema social skills wird uns in diesem Blog sicher noch einige Zeit begleiten. Es ist nunmal wahnsinnig komplex. Da ich jedoch schon mal ein paar Ideen mit euch teilen möchte, um eure Aufritte schlagartig zu verbessern:

Meine kleine Top 5 der Dinge, die Tischzauberer beachten müssen:

  1. Merkt euch die Namen eurer Zuschauer, nehmt euch dafür Zeit
  2. Haltet Blickkontakt mit allen (das Buch „Tamariz – Five Points in Magic“ unbedingt ansehen!)
  3. Stellt euch richtig vor, schüttelt Hände, fragt nach woher sich alle kennen
  4. Lasst Witze zu, lacht mit und nehmt sie vielleicht sogar in euer Programm mit auf
  5. Zaubert nicht, sondern kommuniziert

Was diese einzelnen Punkte im Detail bedeuten, werden wir uns die nächsten Wochen und Monaten genauer ansehen.

Warum brauchen wir die Zauberkunst

Warum brauchen wir die Zauberkunst

Warum brauchen wir die Zauberkunst?

Die Zauberkunst erfährt gerade eine Renaissance. Zauberkünstler sind weltweit in Talkshows, auf Bühnen, in Bars oder sogar im Radio zu erleben. Vorbei sind die Tage von Zylinder und Umhang. Die Magie ist modern geworden. Endlich. Warum jedoch funktionieren Zaubertricks noch heute? Und dass in einer Zeit, in der Informationen doch so schnell zur Verfügung stehen? Oft denken Zuschauer, dass die Antwort auf Trickmethoden im auf YouTube gefunden werden kann. Aber es gibt unter Zauberern einen schönen Satz: Die besten Geheimnisse versteckt man in Büchern.

Leute kennen auf ein mal Shin Lim, Eric Chien oder die Show Fool us. Die Zauberkunst gefällt auch im aufgeklärten 21. Jahrhundert. Sendunge wie America’s Got Talent bringen neue magische Stars hervor. Das Publikum stimmt ab und ist sich einig. Magie ist nicht mehr den Nerds in den Kellern ihrer Eltern vorbehalten. Sie ist im Trend.  Woran liegt das?

Warum brauchen wir die Zauberkunst 3

Zauberkunst lässt Staunen

Die Wahrheit ist, dass Staunen ein Urzustand der Menschen ist. Wir lieben es zu Staunen. Kleine Kinder tun es ständig. Da Magie Staunen erzeugt, denken viele, dass die Zauberei nur für Kleinkinder sei. Was für ein Unsinn. Die Zauberei versetzt uns zurück in diesen wundervollen Zustand, etwas nicht erklären zu können. Nicht ein mal Google hilft. Wir verstehen plötzlich, das doch alles möglich ist. Oder zumindest scheint es so.

Jedoch gibt es Menschen die Angst haben, wenn sie etwas nicht verstehen können. Sie werten darum die Zauberkunst als etwas Unnötiges ab. Sie erleben Kontrollverlust. Und das macht ihnen Angst. Dabei ist genau diese Angst das eigentlich kindische. Statt etwas zu konfrontieren, wird es niedergemacht. Schwach.

Denn wir brauchen Wunder und Illusion. Darum gehen wir gerne ins Kino oder Theater. Darum lesen wir Bücher und hören Geschichten. Jeder weiss, dass die Figuren „nur“ erfunden sind, aber trotzdem fühlen wir mit. Lassen uns in den Geschichten fallen. Und wenn wir Glück haben, lernen wir etwas aus den Geschichten, die wir sehen und hören. Wir weinen bei Liebesliedern und zittern bei Horrorfilmen. Wir träumen bei Zaubershows. Wäre das Leben ohne die Zauberkunst nicht um einiges langweiliger?

Podcast #7 – Dani DaOrtiz

Podcast #7 – Dani DaOrtiz

Dani DaOrtiz in München – ein kleiner Seminarbericht

Dani DaOrtiz ist ein Zauberkünstler, den man innerhalb der Szene nicht vorstellen braucht. Als Schüler des großen Juan Tamariz versteht Dani es wie kaum ein anderer, die Techniken der Kartenmagie so perfekt psychologisch zu verstecken. Und wie gut er wirklich ist, sollten die Teilnehmer und Zuschauer von Seminar/Show am 07. September 2019 selbst erleben.

Podcast #7 - Dani DaOrtiz 4

Die Spanische Schule

Kaum betrat Dani den Raum brach dieser in sofortigen Applaus aus und die Stimmung schoss von Null auf Hundert. Einen ausführlichen Bericht kann man in der neuen „Magie“ lesen. Aber so viel sei verraten: Ständig wurden Kartendecks von den Zuschauern ausgeliehen. In ganzen vier geliehenen Spielen fand sich eine und die selbe umgedrehte Karte. Obwohl jeder der festen Überzeugung war, dass Dani DaOrtiz die Kartenspiele nicht bzw. kaum berührte. Man hatte das Gefühl, dass die Magie einfach so geschah. Ohne Zutun des Magiers. Die Spanische Schule eben.

Chaos als Methode

Von zerissenen Karten zu Any Card at Any Number – jeder Trick bekam den DaOrtiz Touch und wurde somit noch unmöglicher. Auffällig war dabei das scheinbare Chaos, welches insgeheim geplant und perfekt inszeniert war. Dieses Chaos, das jede Form von Methode und Tricktechnik verstecken konnte. Man wusste es wirklich zu schätzen was Dani bei seinen Tricks alles bedachte, als er das WIE und WARUM erklärte. Man sieht eindeutig Tamariz‘ Handschrift.

Mein persönliches Highlight

In der Hotelbar ging es im Anschluss an das Seminar für einige wenige noch weiter. Nachdem ich zusammen mit einem guten Freund Nurmagomedows Sieg ansah, gesellten wir uns noch zum Rest. In diesen ca. 2h zeigte Dani DaOrtiz warum er eine lebende Legende unter Kartenkünstlern ist. Ich möchte über keinen einzigen Trick reden, den ich in der Lobby des Hotels noch erleben durfte. Nur eins möchte ich sagen: Ich hoffe, er veröffentlicht noch einiges an Material. Dieser Mann hat mehr als ein Ass im Ärmel.

 

Auch einen ganz lieben Gruß an dieser Stelle an meine alten und an diesem Tag neu gewonnenen Freunde. Bis zum nächsten Seminar.

Achja, und wer von Kartentricks nicht genug kriegt, der klickt einfach mal HIER

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Lecture, show and some more magic in the hotel bar until late at night. Thank you Dani

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