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Entspannen durch Atmen

geschrieben von OSMAN

26. Februar 2018

entspannen durch atmen

Entspannen durch Atmen

Was lebt atmet. Um richtig zu atmen und somit auch zu leben, müssen Sie entspannen. Praktisch nun, dass diese beiden Dinge Hand in Hand gehen. Viel zu oft blockieren wir unseren Atem ohne es überhaupt zu merken. Sie kennen ja sicher den Ausdruck: „Den Atem anhalten.“ Genau so geht es auch anders herum. Wenn Sie erleichtert sind oder sich konzentrieren, atmen Sie noch ein mal tief durch oder stoßen einen kräftigen Atemzug aus. Was der Körper macht, dem folgt die Psyche.

Der Atmungsapparat verbindet durch die entsprechende Atmung den Körper mit den sechs anderen physiologischen Systemen (Herz-Kreislauf, Nerven, Abwehr, Bewegungsapparat, Säure-Basen Haushalt). Das wichtigste ist dabei zu verstehen, dass Ihr Atem nicht in den Lungen endet, sondern Einfluss auf den gesamten Körper hat.

Als Zauberkünstler oder auch (Falsch-) Spieler muss ich in der Lage sein, meine Nerven und somit auch meinen gesamten Körper in Stresssituationen unter Kontrolle zu haben. Denn mein Beruf bringt mich ständig an mentale Grenzen. Nach langer Zeit und suchen stieß ich auf Techniken, der mir genau dies ermöglichen. Wie in meinem vorherigen Artikel versprochen, finden Sie hier nun meine persönliche Lieblingsübung.

Entspannen durch Atmen

Und so geht’s

Es gibt zwei Grundsätze, die Ihnen dabei helfen zu entspannen durch Atmen:
– Ihr Atem setzt sich ständig (ohne Pause) fort, egal was passiert
– Ihr Atem fließt durch den gesamten Körper (nicht nur in der Lunge)

Achten Sie bei der nächsten stressigen Situation auf Ihren Körper und wie Ihnen der Atem stockt. Wie Sie richtiggehend verkrampfen. Unter diesen Umständen ist es nicht möglich frei und ruhig Entscheidungen zu treffen (denn auch mental verkrampfen Sie) oder in meinem Fall einstudierte Tricktechniken auszuführen. Hier finden Sie nun die Übung, die ich tagtäglich anwende und mir Entspannen durch Atmen erst ermöglicht. Wichtig ist dabei durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen:

1. Nehmen Sie einen tiefen Atemzug und spüren Sie dabei, wie es sich so anfühlt, als würden Sie zu viel Luft inhalieren. Ihre Lunge füllt sich dabei so weit, dass Sie spüren, wie sich Nacken, Schulter und Brustmuskulatur anspannen. Atmen Sie wieder aus.

2. Nehmen Sie nun mit dem nächsten Atemzug so viel Luft auf, wie Sie gerade so brauchen. Bemerken Sie dabei, dass es sich nicht so voll wie eben anfühlt, sich aber das Einatmen tief und sehr ruhig anfühlt. Atmen Sie erneut wieder aus.

3. Erlauben Sie nun Ihrem nächsten Atemzug der folgt genau so entspannt, ruhig und tief zu sein, wie der vorherige. Wenn Sie den vorherigen „gerade so genug“- Atemzug richtig gemacht haben, werden Sie diesmal ganz natürlich etwas mehr Luft einatmen, da Muskeln Ihres Oberkörpers entspannt sind somit Ihre Luftkapazität erhöht haben.

4. Wiederholen Sie die oberen drei Punkte.

Wenn Sie so wie hier beschrieben atmen, wird sich Ihr Körper entspannen und auf Dauer werden Sie sogar chronische Verspannungen los. Auch werden Sie feinfühliger für Situationen, in denen Ihre Atmung stockt und Sie als Folge verkrampfen. Unterschätzen Sie bitte nicht die heilende Wirkung von Atmung. Intuitiv ist es uns allen bewusst. Das tiefe Ausatmen vor einer schweren Aufgabe ist kein Zufall.
Natürlich gibt es noch weitere Übungen, aber diese hier ist nicht nur simpel sondern auch unglaublich effizient und wirkt wahre Wunder. Probieren Sie es selbst jederzeit aus.

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