Podcast #5 – Showscript

Podcast #5 – Showscript

Warum ein Showscript so wichtig ist

Ein Showscript wird von jedem berühmte Zauberer benutzt. Von Copperfield bis Derren Brown. Selbst David Blaine, dessen Stil eher improvisiert und dessen Worte zufällig wirken. Denn egal wie gut ein Künstler ist, braucht er Struktur und einen genauen Plan wo die Show hingeht.

Podcast #5 - Showscript 1

Wie schreibt man so ein Script?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich an ein persönliches Showscript heranzuarbeiten. In seinem Buch „Scripting Magic“ beschreibt Pete McCabe eine unter Zauberern sehr beliebte Herangehensweise. Man nimmt sich selbst beim Vorführen eines Effektes auf und spricht einfach frei, was einem gerade einfällt. Hinterher hört man sich diese Aufnahme an und bringt sie in Textform. Danach muss man das enstandene Showscript anpassen. Kürzen, „ähs“ und „hmmms“ herausnehmen. Zu guter Letzt wird das Script dann vor Publikum getestet. Oftmals stellt man fest, dass gewisse Sätze nicht so gut funktionieren. Oder ein Zuschauer brachte einen witzigen Spruch, der super in den Text passt. Es ist ein langer Weg, vor allem wenn man jeden einzelnen Effekt so durchgeht. Am Ende hat man dann jedoch eine perfekt gescriptete Show, die fließt und im richtigen Moment die gewünschten Emotionen hervorholt.

Podcast #4 – Disclaimer Ja oder Nein

Podcast #4 – Disclaimer Ja oder Nein

Einen Disclaimer einsetzten oder nicht

In diesem Podcast geht es um die Frage, ob ein Zauberkünstler gewissen Demonstrationen einen Disclaimer vorausschicken sollte. Kann ein Gedankenleser andere wirklich überzeugen, dass es sich nicht um Tricks, sondern um echte Phänomene handelt?

 

Zwei große Lager

Gerade Mentalisten teilen sich bei diesem Thema in zwei Lager auf. Die einen sind der Meinung, dass es wichtig ist, sein Publikum aufzuklären. Klar zu machen, dass es sich um Zaubertricks handelt. Keine übersinnlichen Fähigkeiten, keine echte Magie.

Die anderen sagen, es ist eine theatralische Kunstvorführung. Kunst darf lügen im Sinne der Illusion. Man macht die Dummen nicht dümmer und die Klugen nicht klüger.

 

Muss sich Kunst rechtfertigen?

In wie weit Kunst für die Handlungen von Menschen verantwortlich gemacht werden darf, kann lange diskutiert werden. Hätte ein Disclaimer aber verhindert, dass „Ballerspiele“ für Amokläufe an Schulen verantwortlich gemacht werden? Wäre John Lennon noch am Leben, wenn „Der Fänger im Roggen“ eine Warnung vorgeschickt hätte? Wohl kaum.

Menschen interpretieren die Dinge, wie sie möchten. Je nach persönlichem Erfahrungsschatz.

 

Was der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. – Robert A. Wilson

 

 

 

Fazit

Meine Meinung zum Thema Disclaimer ist simpel: Keiner würde einen Film sehen wollen, bei dem er ständig erinnert wird, dass hier alles nur eine Kulisse ist. Und computeranimiert. Dass es keine Hobbits gibt und das Auenland fake ist. Jeder ist ultimativ für seine eigenen Handlungen und Gedanken verantwortlich. Und das ist auch gut so.

P.s.: Auch gehen wir der Frage nach, ob Zauberkünstler wirklich beim Poker betrügen können. Kartentricks sind nunmal keine Falschspieltechniken.

Podcast #4 – Disclaimer Ja oder Nein

Podcast #3 – Lampenfieber

Lampenfieber – Selbst die Besten Leiden darunter

Wenn Heinz Erhardt Lampenfieber hatte, und das war bei jedem Auftritt der Fall, griff er zum „Dodo“. Aber ein doppelter Doornkaat bekämpft jedoch nicht die Ursache, sondern nur die Folgen. Sehr viele Künstler konnten und können bis heute nicht ohne Alkohol auf die Bühne. Die Dunkelziffer an Suchtkranken ist erschreckend hoch. Was kann man nun tun, um die Nerven zu beruhigen und sich selbst nicht zu schaden?

Die Angst mit Entspannungsübungen bekämpfen

Auf meiner Seite findet sich ein Artikel, den ich jedem Betroffenen dringend an’s Herz legen möchte. HIER geht es direkt zu meiner Methode, um mich kurz vor einem wichtigen Auftritt, einer Prüfungssituation etc. mental und körperlich zu entspannen.

Eine weitere wichtige Sache ist Vorbereitung.

Üben eliminiert Angst

Baskettball-Legende Michael Jordan ist der Meinung, dass die richtige Vorbereitung Zweifel und Ängste zerstört. Dem schließe ich mich an. Wenn ich eine Situation hunderte/tausende Male durchgegangen bin, spüre ich Vertrauen. Die Folge ist eine konstant starke Leistung.

Wenn wirklich gar nichts mehr hilft

Merkt man, dass man für nichts empfänglich ist und die Ängste sind doch zu groß, empfiehlt es sich professionelle Hilfe zu suchen. Lampenfieber ist niemals ganz heilbar, aber jeder kann lernen, damit umzugehen. Auch ich bin noch immer vor jedem Auftritt nervös. Meine Nervosität, auch wenn sie zugegebenermaßen sehr gering ist, hindert mich nicht. Sie macht mich wach und aufmerksam. Und das ist genau das, was man auf der Bühne braucht.